Full text : Preußisches Landbuch

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gerlichen  Stande;  10)  die  Stiftung  des  Kaufmanns  Biehler  zur  Unterstützung ­
  armer  Kaufmanns-Wittwen  oder  verunglückter  Kaufleute;
11)  die  Stiftung  des  Handelsmannes  Freyer  zu  Stipendien  für  arme
Studirende;  12)  die  Stiftung  der  Kaufmann  Jäschke,  geb.  Fischer,
zur  Unterstützung  einer  bedürftigen  ìtaufmauns-Wittwe;  13)  die  Stiftung ­
  des  Kaufmanns  Steyer  zur  Unterstützung  von  20  armen  Kaufmanns-Wittwen; ­
  14)  die  Stiftung  des  Kommerzien-Raths  Brecher
zur  Unterstützung  armer  ev.  Wittwen  und  armer  Schüler  bei  Elisabeth;
15)  die  Stiftung  der  Kaufmann  Greppi,  geb.  Salice,  zur  Unterstützung ­
  einer  armen  Kaufmanns-Wittwe;  10)  die  Stiftung  der  verw.
Kommerzien-Rath  Stempelt,  geb.  Hayn,  zur  Unterstützung  von  4
hilfsbedürftigen  Kaufmanns-Wittwen;  17)  die  Stiftung  der  verw.  Geh.
Kommerz.-Räthin  Sch  lu  tins,  geb.  Wahl,  zur  Unterstützung  von  20
armen  Kaufmanns-Wittwen;  18)  die  Stiftung  des  Kaufmanns  Schmidt
zur  Unterstützung  für  arme  Handelsleute,  deren  Wittwen  oder  Kinder;
19)  die  Stiftung  des  Tuchbereiter-Aeltestcn  Lichtstab  zur  jährlichen
Bertheilung  an  200  HauSarme;  20)  die  Stiftung  des  Kaufmanns  Schlesinger ­
  zur  Unterstützung  von  4  armen  Kaufmanns-Wittwen;  21)  die
Stiftung  des  Kaufmanns  Fischer  zur  Unterstützung  30  bedürftiger
Personen  christlicher  Religion;  22)  die  Stiftung  des  Sensals  Fraustädter ­
  zur  jährlichen  Bertheilung  au  4  arme  christliche  Sensale  oder
Kauflnanns-Wittwen;  23)  die  Stiftung  der  verw.  Raffinerie-Direktor
Kunze,  geb.  Weiß,  zur  jährlichen  Bertheilung  an  5  verarmte  Kauf-Manns-Wtttwen;
  24)  die  Stiftung  des  Kaufmanns  Andrea?  Krifchke
Zur  Unterstützung  nothlcidender  Handlungsverwandter.  —  Zu  dem
Eigenthum  des  Vereins  gehött  auch  der  Zwinger-Garten  mit  der  Inschrift: ­
  Mercurio  teli»  jocanti.
Perein  für  den  Unterricht  und  die  Erziehung  Taubstummer  zu  Breslau.
Er  begründete  die  dortige  Taubftummen-Anstalt  (f.  d.).  Der  Handlungs-Disponent ­
  Zahn  (t  1863)  legirte  demselben  2000  Thlr.
Verein  für  Wöchnerinnen  zu  Breslau.
1817  gestiftet,  um  durch  monatliche  Beiträge  nicht  allein  arme  (in  den
Hospitälern  nicht  untergebrachte)  jüdische  Wöchnerinnen  während  ihres
Wochenbettes  mit  Geld  zu  unterstützen,  sondern  auch  die  neugeborenen
Kinder  mit  Wäsche  zu  versorgen.  Im  Jahre  1839  zahlte  derselbe  270
Thlr.  als  Unterstützung  an  39  Wöchllerinnen,  und  hatte  einen  Kapital-Fonds
  von  2400  Thlr.  Die  Rechnungen  des  Vereins  werden  von
dem  Vorstande  der  Kranken-Verpflcgungs-Anstalt  revidirt,  welcher  auch
zwei  Frauen  zu  Vorsteherinnen  des  Vereins  erwählt.
Verein  zur  Erziehung  hlllfloser  Kinder  in  Breslau.
Tiefer  unter  dem  Vorsitze  des  Propstes  Schmeidlcr  1850  begründete ­
  Verein  hat  den  Zweck,  hülflosen  dortigen  Kindern  vom  4ten  Jahre
an  eine  über  die  Konfirmation  hinauSdauerudc  Erziehung  zu  geben.
Der  Verein  berücksichtigt  dabei  Kinder  aller  Religions-Gesellschaften,
giebt  sie  zunächst  bei  achtbaren  Familien  in  Pstege,  schickt  sie  sodann
            
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