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letztwillige Zuwendung von 1000 und 150 Thlr. durch die unverehelichte
Karoline Friederike Keil.
Joh. Alb. Bo iß,
Priester zu Münster hinterließ (1862) der katholischen Pfarrkirche zu
Stolberg bei Aachen 2100 Thlr. zu religiösen Zwecken und zur Begründung
eines Instituts zur Krankenpflege.
B o l k in a u u,
Rektor, stiftete 1721 bei dem Joachimsthalschen Gymnasium zu Berlin
mit 4000 Thlr., die sich später vermehrt haben, ein Stipendium;
von den Zinsen des Kapitals werden an Theologen jährlich je 50 Thlr.
zunächst an Verwandte auf 3 Jqhre gezahlt. Setzt ein Studiosus seine
Studien nicht fort, so soll er gehalten sein, das Genossene wieder zu
erstatten.
Bvlkshsbliothekeu zu,Berlin.
Sie sind feit 1850 aus Anregung Fr. v, Raumer begründet und
werden theils von dem wisicnschaftlichcn Verein, theils von der Stadt
unterhalten. Aus den vom wissenschaftlichen Verein eingehenden Summen
wird ein Fonds von 10,000 Thlr. angesammelt, der int Jahr 1863
bereits auf 9300 Thlr. angewachsen war. Im Jahre 1862 enthielten
die 5 Volksbibliotheken an 14,000 Bände und in den darauf folgendem
Jahre hatten sie 4810 Leser. Es befanden sich darunter 475 Beamte,
293 Lehrer und Literaten, 757 Studenten, Gymnasiasten und
Seminaristen, 923 Kaufleute, Gewerbetreibende und Künstler, 1538
Handwerker, Gesellen rc., 204 Arbeitöleute, 69 Soldaten und 461
Frauen. Seit 1865 ist die Zahl der Volksbibliotheken aus 6 gestiegen.
Bolksdauk für Preußens Krieger.
Eine in Berlin bestehende Stiftung zur Unterstützung der in den Kämpfen
für Recht und Ordnung in den Jahren 18^ verwundeten Krieger und
der Hinterbliebenen der Gefallenen. Das Vermögen bestand 1864 in
31.000 Thlr., ausgegeben waren 2365 Thlr. au 199 in den Jahren
18~7 verwundete Krieger und 25 Thlr. an Kinder der Gebliebenen.
Zu den dem Bolksdank, der die Rechte einer moralischen Person besitzt, gewordenen
Zuwendungen gehört hauptsächlich das Vermächtuiß des Philosophen
Schopenhauer (+ zu Frankfurt a. M. 1860) von etwa
16.000 Thlr., das jedoch theilweise noch mit einem Nießbrauch behaftet
ist. Vorsitzender des Verwaltnugs- Raths der Stiftung Präsident
v. Bötticher zu Potsdam.
Bolmarsches Stipendium ;u Warburg.
Kapital 1200 Thlr. Die Zinsen werden einem Studircnden zugewendet.
Verwandte des Stifters und geborene Warburger haben den
Vorzug.
Bolmersche Vermächtnisse.
Der 1836 zu Meseritz f Kaufmann Joh. Jakob Bolmar legirte ppr.
90.000 Thlr. zu milden und gemeinnützigen Zwecken. Darunter