Full text: Preußisches Landbuch

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1200 Thlr. mit ber Bestimmung, daß die Zinsen von 700 Thlr. so 
lange zu einem Kapital geschlagen werben sollen, bis daffelbe die Höhe 
von 1000 Thlr. erreicht, von welchem Kapitale dann die Zinsen zu 
kirchlichen Zwecken angewendet werden sollen; die Zinsen von 300 Thlr. 
sollen an den Geistlichen, Glöckner und die Sänger vertheilt werden, 
welche an dem nach seinem Todestage fallenden Sonntage nach dem 
Gottesdienste seine Gedächtuißseier leiten, und die Zinsen von 200 Thlr. 
sollen am Tage seiner kirchlichen Gedächtnißseier an arme Bürger ver- 
theilt werden. 
WageuerscheS Legat zu Gindorf (Bitburg). 
Frau Katharine Wagener (f 1844) vermachte einen Theil ihres Nach 
lasses, 1500 Thlr. an Werth, den Armen der dortigen Gemeinde und 
übertrug die Verwaltung des Kapitals sowie die Verwendung des Er 
trages, dem Kirchen-Vorstandr. 
Frau Wagener, 
geb. Schlegel, Wittwe, hinterließ (1798) der Kranken- und Sterbe 
kaffe der Sächsischen Kolonie zu Berlin eine Summe von 1405 Thlr. 
23 Sgr. 7 Pf., aus bereit Zinsen für eine Anzahl armer Mitglieder 
der Kaffe die Beiträge bestritten werden. S. Bartsch. 
Frau Wagener, 
geb. Wipper ma nn, Näthiu zu Magdeburg, legirte 1769 5000 Thlr. 
in Gold mit der Bestimmung, daß die Zinsen vom ersten Dom-Pre 
diger daselbst an HauS-Arme, die es nach seiner Ueberzeugung vorzüg 
lich nöthig haben, jährlich am 19. November in Beträgen à 5 Thlr. 
vertheilt würden. Der Kapital-Fonds bestand 1861 in 2000 Thlr. 
Gold und 3750 Thlr. Kourant und werden die Zinsen an 44 Arme 
vertheilt. 
Wagnersche Stiftung zu Ettger-leden. 
Dekonom George Wagner legible (1840) ein Kapital von 200 Thlr., 
welches der Orts-Vorsteher von EttgerSleben (Wanzleben) verwalten 
soll; der Zinsertrag ist an Waisen und arme Ücuic des Orts zu ver- 
WagnerscheS Bermächtniß zu Glatz, 
von dem Partikulier Abraham Wagner (t 1860) herrührend. Er 
letzte die Stadtgemeinde Glatz zur Erbin seines, etwa 24,000 Thlr. 
betragenden Nachlasses mit der Maßgabe eiu, daß die Revenuen des 
Vermächtnisses theils dem städtischen Krankenhause, theils dem damit 
verbundenen städtischen Siechenhause zugewendet würden. 
Mich. Fr. Wagner, 
Professor der Geschichte zu Königsberg, legirte (1620) 330 Thlr. 30 
Gr. zu einem Stipendium für einen Studirenden der Theologie, be- 
sonders von seinen und seiner Frau geb. Ra ni sch Verwandten. Der 
Fonds betrug 1838 (Koch ft. 561.) 273¿ Thlr., von deren Zinsen 
°uf den Stipendiaten 4 Thlr. kamen. 
Vrcuß. tzandbuch. 
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