tljncn gestifteten Freistellen auf 20 vermehrten und jede mit 127 Thaler
dotrrten. áben diesen Freistellen bestehen 6 Königliche, 1 v. Reiners -
s n 01 'llf'.J L induersche, 1 Zahnsche. Die Anstalt hat mehrere
àmachtnlffe und viele andere Zuwendungen erhalten, besaß im Jahre
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Oberamtmann Luc as geb. Förster zu Breslau setzte (18641 das
Institut zum Erben ihres Nachlasses (12920 Thlr.) mit der Bestimmung
cm, daß die Erbschaft unter dem Namen „Christian und Johanna
Forster" verzeichnet, das Kapital konservirt und der Zins-Ertrag für
solche Unglückliche verwendet werden soll, deren größere Hülfsbedürftig-
kelt einen verlängerten Aufenthalt in der Anstalt oder sonstige Unter
stützung erfordert. Die Anstalt führt jetzt den Namen „Schlesische
ánden-Unterrichts-Anstalt" und wird nach der landesherrlich be
stätigten Verfassung vom 21. Nov. 1853 verwaltet.
s. Elisabeth-Stiftung.
Blinden-Anstalt zu Düren.
Blinden-Anstalt zu Königsberg.
sie besteht seit 1846 und ist durch einen Provinzial - Verein unter
Belrath des in Breslau ausgebildeten Blindenlehrers Fricbe be
gründet. König Friedrich Wilhelm IV. unterstützte sie (bis 1858)
durch einen Zuschuß aus dem Preußischen LandeS-Unterstützungs-Fonds,
dre übrigen Bedürfnisse wurden durch milde Gaben und Collekten be-
şş!' .Şeit 1859 zahlen die Stände aus den Zins-Ueberschüssen der
provinzial-Hülfskasse jährlich 2000 Thlr. Vermächtnisse, Geschenke
rc. machten die Erweiterung der Anstalt möglich, welche 1858 die be-
1 v àņļîeu Korporations-Rechte erhielt. Aufgenonunen waren im Jahre
I8(>3 38 Zöglinge; Einnahme 13,500 Thlr. Es giebt mehrere Frei-
Blinden-Anstalt zu Stettin.
s. Pommerschc Blinden-Anstalt für Knaben. Viktoria-Stiftung für er
blindete Mädchen.
Blinden-Anstalt zu Wittstock.
Lie bildet eine Ltation des dortigen Land-Armenhauses und nimmt
blinde Knaben nach vollendetenl 8. Lebens - Jahre zur Ausbildung auf.
Die Kosten des Aufenthalts der Zöglinge in der Anstalt trägt der
Land-Armenfonds der Kurmark.