Full text : Preußisches Landbuch

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.inoli©  ràoZieringsche  Familien-Stiftung,
1516  durch  Dr.  Ziering  zu  Magdeburg  errichtet,  1605  durch  die
Erben  dbs  Hauptmanns  Zrering  erweitert.  Der  Magistrat  ist  Patron, ­
  die  Verwaltung  stĢ-dÄin  Ober-Bürgermeister  und  einigen  Familiengliedern ­
  zm'^Das  Vermögen  betrügt  zur  Zeit  (1861)  etwa  56,000
Thlr.sk  Es  werden  'vt>n  den  Zinsen  14  Stipendien  à  100  Thlr.  an
bedürftige  Familienglieder  und  iM'deren  Ermangelung  an  Fremde,  auch
Ausstattungen  à  50  Thlr.  für  !»  sich  verheirathende  weibliche  Familienglieder^ ­
  sowie-  -Unterstützungen  nnd  Pensionen  gezahlt.
^  **  ^ìetenfches  Legat.
Ein  Vermächtniß,  aus  dessen  Zinsen  das  Schulgeld  für  arme  Kinder
der  Stadt  Gransec  (Rnppin)  bezahlt  wird.  Kapital  1000  Thlr.
Daniel  Zimmerm  ann,
Kaufmann  zu  Königsberg,  vermachte  der  dortigen  Mennoniten-Gemeinde
5000  iThlr.-n  Keren  Zinsen  an  verarmte  Gemeindeglirder  verabreicht
werden.  Wilhelm  Z  im  m  erm  ann,  Kauftnann,  überwies  der  Gemeinde
ein  Grundstück>lchesson  MiethS-Ertrag  mit  800  Thlr.  jährlich  an  verarmte ­
  Hcmdwerkàt  ohM  Unterschied  der  Religion  vertheilt  wird.
D.  Zimmermann  sches  Armen-Stift  zu  Königsberg,
Für  Wittwen  christlicher  Kaufleute  oder  Mälzcnbrauer  aus  dem  Kneiphosi
  der  Altstadt  und  dein  Löbenicht,  wie  auch  für  Wittwen  des  Gewerbestaiides.
  Die  Verwaltung  hat  das  Vorsteher-Amt  der  Kanf-Rathmann
  zu  Sudenburg  (t  1850)  begründete  mehrere  Stiftungen.
Im  Jahre  1896  erbaute  er  auf  einem  ihm  gehörigen  Grundstücke  ein
Leichenhaus  mit  einem  Aufwande  von  2000  Thlr.  Kosten  und  schenkte
es  der  Kommune.  Letztwillig  bestinnnte  er  139  Morgen  Acker  zu  dem
AWàl-jMK  W)  Pachtzinsen  Armen  Unterstützungen  zu  gewähren  und
ArmeuhcfuseziM-.errichten.  Die  zunächst  mit  einem  Lribgcdinge  behaftete ­
  EilHünfte  ,werben  nach  dessen  Beendigung  noch  bis  zum  Jahre
1873  PNgşsWMtLu^he.  die  Verwendung  derselben  erfolgen  kann.
l86^,  .Wgr  ^?r  Äonds-auf  5577  Thlr.  gestiegen.  —  Einen  andern
Acker  von.»Morgen  bestimmte  Z  in  cke,  daß  die  Pachtzinsen  -jährlich
an  8  gottesfürchtige  hiesige  Anne  vertheilt  werden  sollten.  Die  Personen ­
  werden  durch  den  Magistrat  und  den  Kirchen  Vorsteher  iu  Vorschlôgs'MUâcht.^Ģ-Mô^'^şbt
  es  eine  Zinckesche  Landwehr-Stiftung:
die  Pachtzinsen  von  8  Morgen  Acker  sind  anzusammeln,  um  hülfsbedürftigen
  Landwehr-Frauen  bei  Einberufung  der  Männer  zum  Kriege  re.
Màstütznngen  zn  gewähren.  1861  Thlr.
Zippelsche  Stiftung  zu  Schmiedeberg  in  Schl.
Kaufmann  Zippel  setzte  in  einer  letztwilligen  Verordnung  vom  1.  Mai
1804  8000  Thlr.  aus,  um  die  Ausbildung  und  Niederlassung  tüchtiger
Professionisten  in  seiner  Vaterstadt  zu  befördern.  Von  den  Zinsen  die-
            
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