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Nach einigem Widerstreben ging die Regierung auf den Vorschlag ein.
ßönig jWV. im 3«# 1517 bem WatqnlS be la 0tefa em
Ştiuiìegium meld)eô bi# Mott an bie @eiinefeii oetfanfte. 3m 3al)te 1518
nmtbe bem Üünige oon Şotlngal gestattet, 400 GÍÍaoen abgaben# elm
zuführen, ebenso dem Gouverneur von Brasilien. Im Jahre 1519 erhielt
die Deutsche Handels-Gesellschaft Kunzmann und Becks das Recht,
4000 Sklaven nach den spanischen Colonien zu bringen; es wurde später
auch anderen Privatpersonen verliehen. Von den eingeführten Negern
mm-be ein god mit 7Ştocent uom SBett^e ei^oben: im Sa# 1816 #
Aübf 150 Met. - 3m 3a# 1535 etdötte ein j^anfinann ^etnanbo
de Castro sich bereit in Cuba eine Zuckersiederei anzulegen, wenn chm
bie abgabenfreie (Smfi# oon 50 Negern gestattet mfitbe. Seit 1562 be=
theiligten sich auch die Engländer an dem Raubet; im Frieden von Utrecht
1713 sicherten sie sich das Recht, binnen dreißig Jahren 144000 Neger
sklaven in die spanischen Colonien einzuführen. Die Spanier selbst ge-
ftatteten bie Ginfi# nod) i#n (Solonien anmeift ben 911^6^11^11 anbetet
Nationen auf Grund besonderer Erlaubniß und gaben den Menschenhandel
bot#! etft im 3a# 1784 frei.
Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts jedoch wurde dieser Han
del als unsittlich 1111b verderblich bekämpft. Seine Gegner erhielten eine
wesentliche Unterstützung durch den Kampf der Nordamerikanischen Colo
nien gegen das Mutterland England um ihre Unabhängigkeit. Während
dieses Kampfes stockte der Negerhandel nach den Südstaaten, und in den
iiötbllc#! Staaten fprad) fid) bie offendile ^11111,^ nimmmniiben sät
die Freilassung der Farbigen aus. Die französische Nationalversammlung
beschloß im Jahre 1790 allen Negern die Freiheit zu geben. Die Folge
mat bet @dauena#anb in Domingo, ble ÄuSiuoiibetnng franaöfiMet
Besitzer nach Cuba und eine Beunruhigung aller Sklaven haltenden Län-
bet 3n Gnglanb gene## 1792 baö üntetWS eine Bid, monad) mit
bem 3a# 1795 bet englifd)e 6(1006111)01^61 ganoid) 011^01611 fodte; adeln
baS Dbet^an& oetfagte feine 81^1111110111^. @tft im 3ai)te 1806 ging
bie abolition act of slavery bntd), meld)e ben 6(100601)01^61 mit bem
1. Januar 1808 aufhob, ©eitbein wurde mit den betheiligten Staaten
oetl)anbelt, mu fie 511 gleisen ^a^tegclll au bemegen. 3m Sa# 1817
verpflichtete sich auch die Spanische Regierung gegen eine Entschädigung
0011 400000 Şfnnb 6tetling, bie uödige Webnng bet Gdauetei binnen
20 3a#n ^etbei#l^^ten. Steffen bet ^allbel mntbe ttolj adet ^et=
ttöge nnb itoli bet Betfolgnng bntd) englifd)e Sa^aenge md)t nutet,
btiidt 3m 3a# 1833 mutbe in ben englifd)en Golonieen, nutet fe^
(ofifmeliget e,itfd)öbignng bet #anaet, ben 6daoen bie %teiï)eit gegeben
mit der Besd)ränkung, daß sie eine Zeitlang als Lehrlinge die Arbeit fort-
^^en fodten. ^ieS ^611)011111^ etioieS fid) als ein so nnetquidlid)eS, ba^