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•wirtbschaftliclier Wissenschaft sicherlich eine recht komische
Rolle; aber selbst da, wo bei andern Erscheiunng’cn diese Komik
wegfilllt, bleiben noch immer ziemlich wunderliche Figuren
übrig. Die Scholastiker des Mittelalters sind nicht die Leute,
bei denen man volkswirthschaftliche Theorien zu suchen hatte.
Wenn es hoch kam, gelang es hier und da einmal einem Schriftsteller,
das ziemlich rein wiederzugebon, was er etwa aus Aristoteles
oder aus den sich auf den letzteren stützenden Schriften
gelernt hatte. Im besten Falle waren also diese sogenannten
volkswirthschaftlichen Vorstellungen ein Nachhall der schiffbrüchigen
und verdunkelten Hinterlassenschaften des Alterthuins.
Auch an die Hebräischen Urkunden knüpfte man hüuhg
an, und so entstand ein geschmackloses Gemisch von Vorstellungen,
die stets irgend welche autoritäre Redensarten und Anführungen
zum Geleit ihres auch ohnedies meist versclmürkeltcn
Ausdrucks haben mussten. Nur in sehr günstigen Ausnuhmsfälleu
war diese Bagage etwas leichter und weniger unbeholfen
gestaltet. Indessen auch in diesem Fall darf man nicht voreilig
nationalökonomische Theorien herausklaubcn wollen. 8o
ist z. B. die Abhandlung des dem vierzehnten Jahrhundert angehörenden
Bischofs Oresmc, deren Französischen Text man
1864 herausgegeben hat, und welche den Ursprung des Geldes,
vornehmlich aber die Münz Verschlechterung behandelt, durchaus
keine Erweiterung der wirthschaftlich erheblichen Ansichten.
Abgesehen von der Einlassung auf die Herstellung der Münzen
bietet sie sogar noch weniger, als bei Aristoteles bereits vorhanden
war. Was ihr Verfasser über den Ursprung des Geldes
sagt, hat er eingcständlich auf Aristoteles Autorität angenommen.
Die flüchtige Aeusserung, das Gold habe mehr Werth, weil es
schöner und schwerer zu haben sei als das Silber, kann noch
nicht für eine richtige Theorie gelten, da man derartige Wortwend
un gen , die sich zur Hineindichtung eines dem Autor gar
nicht bewussten Sinnes missbrauchen lassen, wohl noch mehr
und namentlich auch bei den Dichtern und den übrigen, auf
gar keine Wissenschaft ausgehenden Schriftstellern antreffen
dürfte. Da jedoch die Schrift von Oresmc in ihrer Französischen
Gestalt in der Gesellschaft eines wirklich grossen wissenschaftlichen
Namens, nämlich zusammen mit einer Arbeit des Copernicus
über die Münzfabrication (Traité de la première invention
des monnaies de Nicole Oresme et traité de la monnaie do