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setzen können; die Andern sahen die bisherigen Yerfassimgskämpfe
im Verhältniss zu den socialistischen Zielen als Kleinigkeiten
an, um die man sich nicht zu kümmern habe, und deren
Ausgang völlig gleichgültig sei. Die zweite Art des vermeintlichen
Hinwegseins über die Politik ist nun die am wenigsten
fehlgreifende. Jedoch fehlt auch hier das Fundamcntalaxiom,
ohne welches aller fernere Socialismus haltungslos werden muss.
Es fehlt die leitende Idee, dass die politischen Formationen
auch ihrerseits die wirthschaftlichen Gestaltungen bestimmen,
und dass daher diese Art von Zusammenhang mindestens ebenso
sehr berücksichtigt werden muss, als die entgegengesetzto Richtung
der Abhängigkeit. Bei den eigentlichen Nationalökonomon
erklärt sich die Vernachlässigung der Consequenzen des Politischen
für das Wirthschaftlicho sehr leicht aus dem bei ihnen
vorherrschenden Gedankengang. Grade die bedeutendsten unter
ihnen haben diese Einseitigkeit dos Standpunkts am entschiedensten
vertreten. Dagegen ist bei den Socialisten eine ähnliche
Erscheinung weit weniger gerechtfertigt, weil ihre Denkweise
den Rechtsverhältnissen ohnedies mehr Aufmerksamkeit
widmet und daher den grossen Dimensionen der Rechtsgestaltung,
welche im Politischen ihren Grund haben, nicht in gleicher
Weise fremd bleiben kann.
In dem eben bezeichneten Sinn kann man nun allerdings
auch sagen, dass den Anschauungen des Herrn Marx die Betonung
der specifisch politischen Seite des Socialismus abgehe.
Die Politik erscheint in diesen Anschauungen als eine Angelegenheit
zweiten Ranges, während sie in der That die formgebende
Macht ist, durch welche ein Theil der socialen Verhältnisse
nebst den zugehörigen wirthschaftlichen Folgen von
vornherein bestimmt wird. Die materiellen Interessen müssen
zwar der Beziehungspunkt für alle socialökonomischen Uoberlegungen
bleiben; aber die Frage, wie diese materiellen Interessen
ganzer Classen durch die politische Ordnung bestimmt
werden, ist nicht minder wichtig, als die Rechenschaft über
die Art und Weise, wie politische Beziehungen aus den ökonomischen
Verhältnissen herauswachsen. Es ist eine fehlgreifende
Ideologie, wenn man, wie Herr Marx thut, von vornherein
die blos wirthschaftlichen Verhältnisse zu einem Erklärungsmittel
für Alles machen will, und die ökonomischen
Kategorien gleichsam in der Luft schweben lässt. Wäre die