SCHWEIZ — Finanzen.
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Hauptansgaben:
Hof ...•••
Staatsschuld
Militärweaen
Pensionen .
Gesamrotbetrag dieser 4 Positionen
Gesammter Staatsbedarf
Hauptstaatseinkünfte:
Domänen und Regalien
Indirecte Auflagen
Directe Steuern
Zürich
nach d. Rechn.
von 1852
' 3,600
122,000
4,000
Weimar
nach d. Rechn.
von 1851
250,000
306,103
153,325
106,493
Braunschw.
nach d. Budget
für 18'Y„
260,000 Thlr,
428,407 -
815,284 .
127,990 -
129,600
739,780
815,921
l’534,25l
1’131,681 Thlr.
1’824,000 -
141,600 178,555 150,886 Thlr.
113,422 316,336 493,300 -
243,166 526,857 432,000 -
Dabei darf nicht übersehen werden, dass im Züricher’schen Etat
viele blos durchlaufende Posten Vorkommen, während in den andern
Staaten ansehnliche Nachtragacredite erscheinen, und dass insbesondere
die Positionen für Militär sowohl in Weimar als m Braunschweig
längst sehr bedeutend erhöht sind.
Eine Vergleichung des jetzigen bayerischen Budgets mit dem
schweizerischen (die Beträge des Bundes und aller Kantone zusammem
genommen, und dann das Ganze nach der Volkszahl berechnet —
4V2 Mill. Menschen in Bayern, 2V2 Mill, in der Schweiz) fuhrt zu
nachfolgenden Resultaten : Würde betragen Im
Verhältnisse zu den
Schweizer Budgets
19’720,000 fl.
5’120,000
9’850,000
nichts
3’000,000
385,000
1700,000
51,000
54,000
3’800,000
1’200,000
Gesammtstaatsbedarf in Bayern
Hievon ; directe Steuern
indirecte Auflagen
Hauptausgaben: Hof
Armee
Bayerisches
Budget für
ISWa,
41’396,862
9216,968
20700,000
2982,272
9’075,900*)
12719,300
Staatsschuld .
Civilbesoldungen (etwa) 11’630,000
Pensionen (mindestens) 3’400,000
Gesandtschaften . 303,000
Dagegen: Erziehung u. Bildung 900,653
Wohlthätigkeit . 209,440
Endlich: Reservefonds für unvorhergesehene
Ausgaben 675,000
(Bel den bemerkenswerthen Ergebnissen des Schweizerischen FinanzvrMens,
Basel 1866.“)
IVIÜllSlrwesCill* Die Schweiz hat keine stehenden Truppen; es
ward der Bundesregierung sogar verfassungsmässig ausdrücklich verboten
solche zu errichten. Dagegen ist jeder waffonmige Schweizer
auch in Wirklichkeit militärpflichtig. Von Kindheit an gewöhnt, mit
FeucrwafTcn umzugehon, erfolgt das militärische Einschulen der Rekruten
stets in wunderbar kurzer %eit, und später genügen Hebungen
10,000
*1 Die Regierung hat bereits erklärt, eine (viel) höhere Summe hiefür zu
bedürL (siehe S. 160); zudem sind 400,000 fl. neuere Militärponsionen, welche
man auf die Amortisationscasse übernahm, hier nicht eingerechnet.