fullscreen: Volkswirtschaftspolitik

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Güterumsatzpolitik. 
stellt, wird sich seine Preisfestsetzung im allgemeinen auf der 
Linie chatten müssen, die es ermöglicht, ohne Benachteiligung 
öffentlicher Bedürfnisse am besten die Einnahmegewinnungs 
aufgabe des Alleinbetriebs zu lösen. Bei Waren, die der 
Staat im Wettbewerbe mit den Erwerbskreisen erzeugt, 
müssen sich seine Preise im allgemeinen an die im Verkehr 
üblichen anschließen, weil sonst der Staat seinen Bürgern 
einen unberechtigten Wettbewerb bereiten würde. Handelt 
es sich dabei um notwendige Bedarfsgegenstände, so kann in 
Notzeiten der erwähnten Art und überhaupt bei ungesunder 
Steigerung und Hochhaltung der Preise im Geschäftsverkehre 
der Staat genötigt sein, durch eigene, niedrigere Preisstellung 
mäßigend und regelnd einzugreifen. 
Der staatlichen Preispolitik bleibt hiemach auch unter der 
Herrschaft des Gmndsatzes freier Preisbildung noch manche 
Aufgabe, deren Erfüllung erhebliche Anfordemngen an die 
wirtschaftliche Sachkenntnis und Einsicht der Behörden stellt. 
18. Geld- und Kreditpolitik. 
Das allgemeine Tauschmittel Geld stellt der Volkswirt 
schaftspolitik vielfache Aufgaben. Das Geldwesen verlangt 
unter allen Umständen bei entwickelten Wirtschaftsverhält 
nissen nicht nur ein Eingreifen des Staates behufs Regelung 
der Art, Stückelung, Gestaltung, Menge usw. der metallenen 
und papierenen Geldzeichen, sondem auch die Unterordnung 
des Geldwesens unter die ausschließliche Verfügungsgewalt 
des Staates. Regelung und.Handhabung des Geldwesens 
gründet sich deshalb auf ein Hoheitsrecht des Staates. 
Die eigentlicheMünzpolitik befaßt sich mit der sachlichen, 
die Währungspolitik mit der wirtschaftlichen Seite des 
Münzwesens. Die Entscheidung über das Metall, aus dem 
die Wähmngsmünzen („Kurantmünzen"), d. h. die voll 
wichtigen, bei Zahlungen von jeder Höhe anzunehmenden ge-
	        
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