Machträ^e.
Die Zustände, deren Darstellung Aufgabe der Statistik ist,
gelangen niemals zu einem Stillstände. In J^’olge dessen werden
unausgesetzt neue Materialien bekannt. Da nun aber der Druck eines
Buches wie das vorliegende ist, einen nicht unbedeutenden Zeitraum
in Anspruch nimmt, so ergibt es sich von selbst, dass wir am Schlüsse
eine Anzahl Nachträge zu liefern haben.
Zu G roSSb ritauien.
S. 3. Geburten und Sterhfälle. In Grossbritanien, ungerechnet
Irland, zählte man 1855 635,123 Geburten und 426,242 Sterbfälle.
Städte: Dublin 350,000 Einw.
S. 3. Auswanderungen: Von 1815 bis einschliesslich 1855 wanderten
4’293,766 Personen aus dem Vereinigten Königreiche:
1816
1831—45
1847—54
30 durchschnittlich 24,582 im Jahre
Von der Gesammtsumme gingen:
2’591,745 nach den Vereinigten Staaten,
1’132,965 „ Britisch-Nordamerika,
507,783 „ Australien,
61,273 „ anderen Ländern.
(1842 das maximum mit 128,344)
(1852 „ „ „ 368,764)
In den 21 Jahren 1835—55 gingen von Irland allein
2'323,312 Auswanderer nach den Vereinigten Staaten,
729,982 „ „ Canada.
Nach Australien gingen:
1854 88,237 Iren
1855 52,309, „
Die Irische Auswanderung betrug
1852 368,764
53 329,937
54 150,209
55 78,854
Von der Gesammtsumme der britischen Auswanderer kehrten
13 Procont, meist im Wohlstände, in ihre Ilcimath zurück; 18,402
aus Amerika, 4419 aus Australien.