Full text : Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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NACJITRÆGE.

nach  Australien  sank
von  11'931,000  Pf.  Sterl.  im  ,1.  1854

nach  den  Vereinigten  Staaten  sank
von  2r410,000  Pf.  Sterl.  im  J.  1854

Dagegen  hat  sich  bereits  ein  entschiedener  Aufschwung  des
britischen  Handels  im  Jahre  1856  kundgegeben.  Während  der  Handelsverkehr ­
  Frankreichs  empfindlich  herabging  (siehe  ,  S.  381),  ergab
sich  in  Grossbritanien  während  der  8  ersten  Monate  eine  Vermehrung
der  Ausfuhr  von  über  7  Mill.  Pfd.  Strl.  gegen  die  correspondirenden
Monate  von  1854,  und  von  14  Mill,  gegen  jene  von  1855;  auch
die  Einfuhr  ist  stärker  als  1855,  und  stellt  jener  von  1854  kaum
mehr  nach,
fe.  32.  Britisch  -  Ostindien.  Nach  den  Verhandlungen  im  Prit.
Überhause  ergaben  die  Keclmungen  Ostindiens

18'%;  einen  Ueberschuss  von  424,257  Pf.  Sterl.
18'V64  ein  Deficit  „  2’044,117

Eisenbahnen  sind  oder  werden  in  Ostindien  im  .Fahre  1856
371  englische  Meilen  eröffnet.

Zu  Frankreich.

ö.  36.  Bevölkerungszunahnc.  Die  hier  mitgctheilten  Daten  sind
officiell,  bedürfen  aber  nichts  destoweniger,  wie  wir  uns  mittlerweile
überzeugten,  einer  Berichtigung,  abgesehen  von  den  Irrthürnern,  welche ­
  bei  den  eigentlichen  Bevölkerungsaufnahmen  stattfanden.  Bei
Angabe  der  Bevölkerung  in  den  Jahren  1801  und  1806  haben  die
oftici  eilen  Statistiker  ganz  unbeachtet  gelassen,  dass  von  manchen  Departementen,
  zufolge  der  beiden  Pariser  Friedensverträge,  nicht  nur
einzelne  Orte,  sondern  selbst  ganze  Kantone  abgetreten  werden  mussten; ­
  ohne  alle  Rücksicht  auf  dieses  Verhältniss  hat  man  die  Eiuwohzahl
  in  der  vollen  Grösse  angenommen,  wie  dieselbe  sich,  mit  Einrechnung ­
  der  verlorenen  Bezirke,  ergeben  hatte.  So  büsste  z.  B.  das
Niederrheinische  Departement,  und  spcciell  das  Arrondissement  Weissenburg,
  durch  den  zweiten  Pariser  Frieden  das  ganze  Gebiet  zwischen
der  Lauter  und  der  Queich  ein,  die  3  Kantone  Landau,  Langenkandel
und  Germersheim.  Bei  der  officielleii  Berechnung  dachte  man  aber
gar  nicht  daran,  dass  das  genannte  Departement  und  insbesondere
der  bezeichnetc  Bezirk,  eine  Aenderung  in  seinem  Bestände  erfahren
habe,  und  so  kam  es  denn,  dass  die  Einwohnerzahl  des  Weissenburger
  Arrondissements  1806  mit  137,244,  1821  aber  nur  noch  mit
88,938  Seelen  erscheint,  während  sich  die  Bevölkerung  auf  dem
gleichen  Gebiete  in  Wirklichkeit  vermehrt  hatte.  Aehnliche  Irrthümer
  können  wir  namentlich  nachweisen  bezüglich  des  Mosel  -  und
des  Meurthe-Departements.
S.  39.  Städte.  Die  officielle  Statistique  de  la  France  gibt  zwar
die  Zahl  der  Städte  mit  mehr  als  50,000  Einw.  nur  zu  10  an,  führt
dann  aber  (an  einer  andern  Stelle)  alle  von  uns  angegebenen  Gemein-
            
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