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tätigte# aí8 aRäbdien )unicíauíef)Mn. Die getingete gifiet bet bctlo#=
Vücten Männer unter ben Handlungsgehülfen beutet vielleicht darauf hin,
baß bieselbe mehr als bie Erwerbsthätigen überhaupt zu einer Wieder-
verheiratung neigen.
Dieses burch Betrachtung ber Familienstanbsverhältnisse ber Hand-
lungsgehülfcn gewonnene Bilb wirb im allgemeinen ergänzt burch die Ziffern
ber'Altersstatistik. Nach der Berufszählung stanben von 1000 Personen
Erwerbthätige Gehülfen Gehülfen im Handel
überhaupt überhaupt einschl. Schankwirtschaft
189.1 292,o 230,o
448,7 464,5 525,5
274.1 190,4 210,8
88,i 53,i 33,3
im Alter von
20 Jahren
20—40
40—60
über 60 „
Die höhere Ziffer ber jüngeren Altersklassen Lei den Hanblnngsgehülfen
als bei den Erwerbsthätigen überhaupt scheint wiederum aus der Zahl der
Lehrlinge zu beruhen.
Zieht man zunächst das Facit aus diesen statistischen Nachweisen, so
ergiebt sich Folgendes. Die Zahl der kausmännischen Hauptbetriebe ist von
bei: @0^0630^8 be8 3#eS 1875 bt8 311 beteiligen be8 3#e8 1882
in bedeutend höherem Maße gestiegen, als die Zunahme der Gesamtbe
völkerung erwarten ließ. Es macht sich daneben noch die volkswirtschaftlich
nicht unbedenkliche Tendenz geltend, in steigendem Maße den kausmännischen
Berus als Nebengewerbe zu betreiben. Während so aus der einen Seite
der kaufmännische'Detailbetrieb durch die Ausübung desselben als Neben
gewerbe ungünstig beeinflußt wird, zeigeil die kaufmännischen Hauptbetriebe
eine ausfallende Neigung, in Großbetriebe, b. h. in Betriebe mit über
5 Gehülfen überzugehen. Die eigentlich kausmännischen Mittelbetriebe
werden also von zwei Seiten her in ihrer Interessensphäre bedrängt und
diese Störungen scheinen in hervorragendem Maße die gesellschaftliche und
wirtschaftliche Stellung der kausmännischen Gehülfen zu beeinflussen. Während
durch den zunehmenden Betrieb kaufmännischer Detailgeschüste als Neben
gewerbe die Gründung eines selbständigen Detailgeschästes den
kaufmännischen Handlungsgehülsen erschwert wird, drängt die Zunahme
bet fanfmanniíc#,! ®to#ettiebe bo^n, bie GtcKnng bc8 ^011^11118886^^611
im Großbetrieb zu einer definitiven und abgeschlossenen zu gestalten.
@8 loicbetMt M ^1:111# im Wniönn#en Berns bie ^ei8nng bet
modernen Betriebsformen überhaupt, im Großbetriebe hoher qualifizierte
Arbeiter zu einem großgewerblichen Mittelstände heranzubilden.
Wenn diese Tendenz an und für sich nicht als eine ungesunde bezeichnet
werden kann, so liegt dagegen bei dem kausmännischen Berufe eine llbei-
fminq bet ®e^nl^^n^^eíínn8cñ im ®to#ettiebc, 106% 0Í8 bonetnbe %ebcn8-
Wnnsen gebaut loetben müssen, na# nnb ^etauS entgingen eme 9%#
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in zweifelhaftem Lichte erscheinen lassen.
Die Konkurrenz der Frauenarbeit macht sich im kaufmännischen Ge-
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