48
Meeres
Fläche
Wasser«
Größte
höhe m
km*
menge km 3 Tiefe is
375
582
89,9
310
432
218
14,2
154
432
42
1,2
75
434
27
0,6
46
567
30
5,2
261
560
48
6,5
217
437
115
11,8
214
417
38
3,2
198
409
88
3,9
143
423
23
2,5
151
399
538
48,4
252
274
50
6,6
288
197
212
37,1
372
Übersicht bei*
Seen
Genfersee
Neuenburgersee
Bielersee
Murtensee
Brienzersee
Thunersee
Vierwaldstättersee
Zugersee
Zürichsee
Walensee
Bodensee
Luganersee
Langensee
Die Zahlen für den Luganer- und Langensee
zeigen, daß der Boden dieser Wasserniulden tiefer
liegt als der Meeresspiegel.
Auschüttung Die Flüsse füllen bei der Einmündung mit ihrem
Geschiebe das Seebecken auf. Die Anschwemmungs-
ebene, das Delta, verdrängt vom obern Seeende her
langsam die Wasserfläche, und nach Jahrtausenden
werden die heute noch bestehenden Seen zugeschüttet
sein. Der Schutt-Transport des Rheins dürfte nach
20 — 30 000 Jahren den Bodcnsee ganz ausgefüllt
haben. So gehören die Seen zu den vergänglichsten
Erscheinungen im Bild unseres Landes. Die alpinen
Randseen reichten einst, nach den langgestreckten
Ebenen an ihrem obern Ende zu schließen, viel tiefer
ins Gebirge hinein als heute. Der Bodensee zog sich
durch das St. Galler Rheintal hinauf und stand an
der Talgabel von Sargans in Verbindung mit dem
langen, einheitlichen Wasserbecken der Walen- und
Zürichseefurche. Der Vierwaldstättersee reichte bis
Erstfeld. Brienzer- und Thunersee hingen vor der
Aufschüttung der Ebene von Jnterlaken, des Bödeli,
zusammen; das obere Ende lag bei Meiringen. Der