Full text: Die Schweiz

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Meeres 
Fläche 
Wasser« 
Größte 
höhe m 
km* 
menge km 3 Tiefe is 
375 
582 
89,9 
310 
432 
218 
14,2 
154 
432 
42 
1,2 
75 
434 
27 
0,6 
46 
567 
30 
5,2 
261 
560 
48 
6,5 
217 
437 
115 
11,8 
214 
417 
38 
3,2 
198 
409 
88 
3,9 
143 
423 
23 
2,5 
151 
399 
538 
48,4 
252 
274 
50 
6,6 
288 
197 
212 
37,1 
372 
Übersicht bei* 
Seen 
Genfersee 
Neuenburgersee 
Bielersee 
Murtensee 
Brienzersee 
Thunersee 
Vierwaldstättersee 
Zugersee 
Zürichsee 
Walensee 
Bodensee 
Luganersee 
Langensee 
Die Zahlen für den Luganer- und Langensee 
zeigen, daß der Boden dieser Wasserniulden tiefer 
liegt als der Meeresspiegel. 
Auschüttung Die Flüsse füllen bei der Einmündung mit ihrem 
Geschiebe das Seebecken auf. Die Anschwemmungs- 
ebene, das Delta, verdrängt vom obern Seeende her 
langsam die Wasserfläche, und nach Jahrtausenden 
werden die heute noch bestehenden Seen zugeschüttet 
sein. Der Schutt-Transport des Rheins dürfte nach 
20 — 30 000 Jahren den Bodcnsee ganz ausgefüllt 
haben. So gehören die Seen zu den vergänglichsten 
Erscheinungen im Bild unseres Landes. Die alpinen 
Randseen reichten einst, nach den langgestreckten 
Ebenen an ihrem obern Ende zu schließen, viel tiefer 
ins Gebirge hinein als heute. Der Bodensee zog sich 
durch das St. Galler Rheintal hinauf und stand an 
der Talgabel von Sargans in Verbindung mit dem 
langen, einheitlichen Wasserbecken der Walen- und 
Zürichseefurche. Der Vierwaldstättersee reichte bis 
Erstfeld. Brienzer- und Thunersee hingen vor der 
Aufschüttung der Ebene von Jnterlaken, des Bödeli, 
zusammen; das obere Ende lag bei Meiringen. Der
	        
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