Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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wird  nach  den  vom  Verein  deutscher  Ingenieure  aufgestellten ­
  Normen  liquidiert.
Um  all  diesen  Misständen  abzuhelfen,  hat  man  den
Vorschlag  gemacht,  den  Elektrizitäts-Firmen  die  Kontrolle ­
  abzunehmen  und  sie  einer  privaten  oder  staatlichen ­
  Korporation  zu  übertragen.  Vor  allem  dachte
man  da  an  die  Schaffung  einer  Einrichtung  ähnlich  der
der  Damplkesselrevision.
Schwindelinstutute  sollen  sich  durch  Zirkulare,  in
denen  sie  die  Besitzer  elektrischer  Anlagen  auf  die
grosse  Feuergefährlichkeit  aufmerksam  machen,  mit
dem  zuweilen  nicht  einwandsfreien  Hinweis  auf  die
minimalen  Leistungen  der  Installationsgeschäfte,  anpreisen. ­
  Die  „Anpreisungen“  erfolgen  oft  nur  mündlich:
es  wird  die  fragliche  Anlage  besichtigt  und  dem  Inhaber
derselben  auseinander  gesetzt,  dass  die  elektrischen
Maschinen  veralteter  Konstruktion,  die  Installation  nicht
nach  den  bestehenden  Vorschriften  gebaut  sei.  Ja,  noch
mehr!  Man  sendet  Fabrikanten  Prospekte  zu,  in  denen
das  Verlangen  gestellt  wird,  für  das  Empfehlen  ihrer
Fabrikate  eine  einmalige  Gratifikation  zu  zahlen.  Derartige ­
  Auswüchse  könnte  man  noch  mehr  aufzählen.
Segensreich  wirkten  demgegenüber  die  Einrichtungen ­
  der  Technischen  Prüfanstalten,  insbesondere  das
Starkstrominspektorat.  Seiner  vorbereitenden  Tätigkeit
ist  es  insbesondere  auch  zu  danken,  dass  der  Bundesrat ­
  sich  in  den  letzten  Jahren  selbst  mehrfach  mit  dem
Erlass  von  Vorschriften,  die  das  Installationswesen  betreffen, ­
  befasste.  Zu  nennen  sind  in  dieser  Hinsicht
folgende  Bestimmungen:
1.  Das  Bundesgesetz  betr.  die  elektrischen  Schwachund
  Starkstromanlagen  (vom  24.  Juni  1902);
            
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