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schwache Emissionen von Staatsanleihen und Kommunalpapieren
abgestossen. Diese Faktoren trugen dazu
bei, dass das Kapital ganz allgemein sich industriellen
Unternehmungen, speziell aber der Elektrizitätsindustrie
zuwandte. Ihre riesenhaften Erfolge hatten die Aufmerksamkeit
der Finanzkreise aut die Beleuchtungstechnik,
besonders auf die Carbid- und Acetylen-Industrie
als ihr jüngstes Kind gelenkt, weil die Expansionsfähigkeit
dieser Beleuchtungsart als Konkurrenz
des Petroleums unbegrenzt schien. Die Elektrizitätsindustrie
ihrerseits hatte alles elektrisiert, was überhaupt
noch zu elektrisieren war, und noch viel
mehr. Um überhaupt noch ein Absatzgebiet sich zu
sichern, finanzierte sie entweder die Unternehmen
selbst, oder sie unterstützte sie durch günstige
Zahlungsbedingungen, Kreditgewährung, Aktienbeteiligung
oder Schleuderpreise.
Soweit die Elektrizitätsindustrie sich direkt an
der Gründung von Carbidfabriken beteiligt hat, sind
nur Anlagen im allergrössten Umfange entstanden
weil sie über das erforderliche Kapital verfügte und
kleinere Werke keinen für sie lohnenden Absatz
boten. Diejenigen Werke, welche aus privater Initiative
heraus entstanden sind, haben meist kleinere Dimensionen.
Die Beziehungen zwischen der Elektrizitäts- und
der Carbidindustrie mögen durch nachstehende Angaben
erläutert werden. Die Elektrizitätsgesellschaft
vorm.Schuckert & Co., Nürnberg, war an der Gründung
folgender Werke beteiligt:
Hafslund, Sarspsborg
Jaice, Bosnien
Gampel-Lonza 1898 .
(1904) .
5400 P S.
8000 PS.
2500 P S.
(7500 P S.)