Full text : Laienbrevier der National-Ökonomie

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8.  Kapitel
Schlußfolgerungen

3n  der  (Einleitung  zu  meinen  Ausführungen  habe
ich  als  einzig  zulässige,  aber  auch  gar  nicht  zu  umgehende, ­
  Voraussetzung  einer  nationalökonomischen
Wissenschaft  den  Satz  aufgestellt,  daß  wir  die  (Entwickelung ­
  des  Menschengeschlechtes  von  der  Bedürfnislosigkeit ­
  zu  steigenden  Bedürfnissen  nicht  nur  als  etwas
Unabänderliches  hinnehmen,  sondern  auch  als  wünschenswert ­
  anerkennen.
Danach  sind  alle  wirtschaftlichen  Faktoren  daraufhin ­
  zu  untersuchen,  ob  sie  diese  Entwickelung  hemmen
oder  fördern,  und  dabei  weisen  uns  die  Tatsachen  wieder ­
  auf  die  zwei  Gebiete:  a)  den  kampfleeren  Raum,
das  innere  Wirtschaftsleben  eines  Volkes  und  b)  den
nationalen  Staat  als  wirtschaftliche  Einheit  und  Teil
eines  Völkerkonglomerats,  dessen  einzige  Rechtsgrundlage ­
  in  brutaler  Macht  ruht.
(Es  ist  durchaus  nötig,  diese  Unterscheidung  zu
machen,  denn  wir  haben  gesehen,  daß  die  Zunahme
des  Vermögens  eines  einzelnen  bei  weitem  nicht  immer
Zuwachs  des  Volksvermögens  bedeutet,  daß  umgekehrt
ein  einzelner  Millionen  verlieren  kann,  ohne  daß  das
Volksvermögen  dadurch  abnimmt;  ja,  es  kann  sogar
Fälle  geben,  wo  es  eine  Zunahme  dadurch  aufweisen
würde.
Untersuchen  wir  somit  an  der  Hand  der  bis  dahin ­
  gewonnenen  Resultate:
1.  wie  kommen  wir  als  Volk,  als  Summe  von
            
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