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8. Kapitel
Sache. Er ist die gesteigerte Lebensäußerung eines
großen Organismus.
Erregung wachsender Bedürfnisse nach
der Richtung gesunden Wohllebens und
geistiger und sittlicher Vervollkommnung
und die Befriedigung dieser Bedürfnisse
durch Ñrbeit in dem Sinne, wie wir sie auffassen,
in diesem Kreislauf, in dieser Bewegung,
liegt der Volkswohlstand - das ist
Nationalreichtum.
wir vermehren ihn also zunächst durch wachsende
Bevölkerungszahl, aber sie muß aus uns heraus kommen,
aus unseren deutschen Kinderstuben, aus deutschen
Chen. Einwanderer aus Völkern, die unter unserer
Lebenshaltung stehen, nützen uns gar nichts, sie
schaden. Sie sind ein Fremdkörper in unserem Lande,
der die gesunde Zirkulation stört. In jedem Volke
bildet sich durch Gewohnheit und allmähliche Anpassung
ein gewisses Tempo der wirtschaftlichen Wechselwirkungen
zwischen Produktion und Konsum heraus. Treten
plötzlich Elemente hinein, die wohl dieselbe Produktions-,
aber nicht die Vurchschnittskonsumfähigkeit haben,
so stören sie den Organismus genau so, wie
eine Pflanze gestört werden würde, wollte man versuchen,
in ihr Zellengewebe fremde Zellen einzuführen,
die ein anderes Tempo der Ñufsaugungs- und Ausscheidungsfähigkeit
der Säfte haben. Der billige polnische
Arbeiter mag bei uns die Produktion heben, aber
er nimmt den anderen Produzenten nicht einen der nationalen
Arbeitsteilung entsprechenden Teil ihrer Güter
ab, er schafft nicht genügend neue Tauschgelegenheit,
und im Tausche der Güter, nicht in ihrer Hervorbringung,
liegt bekanntlich ihr wert.