51
4*
"ŅsM t i ï rrrrri i i n i wmf as* ; u
Arbeit und (Eigentum
àoch konstruiert man ganz willkürlich einen volkswirtschaftlichen
Unterschied zwischen den Ñufwendungen, die
die Menschen zur Bekämpfung des einen oder des andren
machen, wer sich gegen wind und Wetter durch
nfertigung eines Rockes zu schützen sucht, ist prouktiv-
der Gärtner, der seine Dbstbäume vor parará
durch Ralken schützt, leistet eine produktive Arbeit,
denn ohne diese Tätigkeit ist alle seine Mühe
vergebens,- der Geflügelzüchter, der 1000 Mark aufttenöet,
um seinen Tierbestand durch Stallungen und
wfriedigungen gegen Raubzeug zu schützen, handelt
produktiv' wenn er aber einen Steuerbeitrag zur Erhaltung
der Polizeigewalt leisten soll, die seinen Stall
vor dem Raubtier Mensch wirksamer schützt, als alle
attenzäune, dann nennt man diese Ñufwendungen unproduktiv,
und erst recht, wo es sich um Heer und
5 otte, also um den Schutz des ganzen Landes handelt.
Das Gewehr, das der afrikanische Farmer führt
Zum Schutze seiner Werden gegen Raubzeug in Tierno
Menschengestalt, wird doch jeder verständige
Eņsch genau so gut zu seinen Produktionsmitteln
rechnen, wie seinen Pflug und seine Sense- aber die
ulionen Gewehre, die ein ganzes Volk sich leistet
gegen seine Feinde, darf man bei Leibe
nicht so nennen. Darin liegt doch gar keine Logik,
ein, die Ñufwendungen zum Schutze des Landes für
rdnung und Sicherheit find genau so produktiv, wie
ìe zur Abwehr schädlicher Einflüsse, immer vorausgesetzt,
sie seien notwendig und zweckentsprechend.
Die Deichbauten, die ein Land gegen die Elementargewalten
des Wassers schützen, nennt jeder Mensch
produktive Ñnlagen,' die Festungswälle und panzerurme,
die gegen Überschwemmung des Landes durch