Full text : Laienbrevier der National-Ökonomie

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Arbeit  und  (Eigentum
àoch  konstruiert  man  ganz  willkürlich  einen  volkswirtschaftlichen ­
  Unterschied  zwischen  den  Ñufwendungen,  die
die  Menschen  zur  Bekämpfung  des  einen  oder  des  andren ­
  machen,  wer  sich  gegen  wind  und  Wetter  durch
nfertigung  eines  Rockes  zu  schützen  sucht,  ist  prouktiv-
  der  Gärtner,  der  seine  Dbstbäume  vor  parará ­
  durch  Ralken  schützt,  leistet  eine  produktive  Arbeit, ­
  denn  ohne  diese  Tätigkeit  ist  alle  seine  Mühe
vergebens,-  der  Geflügelzüchter,  der  1000  Mark  aufttenöet,
  um  seinen  Tierbestand  durch  Stallungen  und
wfriedigungen  gegen  Raubzeug  zu  schützen,  handelt
produktiv'  wenn  er  aber  einen  Steuerbeitrag  zur  Erhaltung ­
  der  Polizeigewalt  leisten  soll,  die  seinen  Stall
vor  dem  Raubtier  Mensch  wirksamer  schützt,  als  alle
attenzäune,  dann  nennt  man  diese  Ñufwendungen  unproduktiv, ­
  und  erst  recht,  wo  es  sich  um  Heer  und
5  otte,  also  um  den  Schutz  des  ganzen  Landes  handelt.
Das  Gewehr,  das  der  afrikanische  Farmer  führt
Zum  Schutze  seiner  Werden  gegen  Raubzeug  in  Tierno ­
  Menschengestalt,  wird  doch  jeder  verständige
Eņsch  genau  so  gut  zu  seinen  Produktionsmitteln
rechnen,  wie  seinen  Pflug  und  seine  Sense-  aber  die
ulionen  Gewehre,  die  ein  ganzes  Volk  sich  leistet
gegen  seine  Feinde,  darf  man  bei  Leibe
nicht  so  nennen.  Darin  liegt  doch  gar  keine  Logik,
ein,  die  Ñufwendungen  zum  Schutze  des  Landes  für
rdnung  und  Sicherheit  find  genau  so  produktiv,  wie
ìe  zur  Abwehr  schädlicher  Einflüsse,  immer  vorausgesetzt, ­
  sie  seien  notwendig  und  zweckentsprechend.
Die  Deichbauten,  die  ein  Land  gegen  die  Elementargewalten ­
  des  Wassers  schützen,  nennt  jeder  Mensch
produktive  Ñnlagen,'  die  Festungswälle  und  panzerurme,
  die  gegen  Überschwemmung  des  Landes  durch
            
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