Full text : Laienbrevier der National-Ökonomie

Arbeitsteilung  und  Kapitalbildung

seine  Tätigkeit  auch  der  Allgemeinheit  einen  Dienst
leistete,  was  wir  stets  von  neuem  als  das  Charakteristische ­
  wahrer  Arbeit,  also  auch  der  kristallisierten,
Zeichnen.  Nicht  allein,  daß  das  Vorhandensein  dieser ­
  Fahrzeuges  für  die  ganze  Nachbarschaft  einen  Gewinn ­
  bedeutet,  auch  der  Nlehrertrag  an  Fischen  vergibt ­
  dem  Eigentümer  nur  dann  in  seinem  ganzen
mfange,  wenn  er  selber  den  Fang  ausübt,'  tritt  er
Qs  Fahrzeug  an  feine  Nachbarn  ab,  so  werden  sie
stch  dessen  nur  bedienen,  wenn  auch  sie  daraus  einen
orteil  über  den  bisherigen  Ertrag  ihrer  Arbeit  hinaus
flehen  können.  Ģier  wirkt  also  das  als  kristallisierte
rbeit  in  die  Erscheinung  tretende  Kapitel  nach  jeder
Achtung  hin  wohltätig,  und  von  einer  Ausbeutung
^  einen  Menschen  durch  einen  anderen  kann  beim
besten  willen  nicht  die  Rede  sein.
ll)a§  in  einem  solchen  Falle  der  Besitzer,  anscheinend ­
  ohne  selbst  weiter  körperlich  tätig  zu  sein,  durch
arleihung  seines  Besitzes  erzielt,  ist  Lohn  für  früheren
elß,  geistige  Arbeit  und  Erfindungsgabe.
Diesen  Faktoren  durch  irgendwelche  gesetzgeberische
^griffe  die  nachwirkende  Kraft  nehmen  zu  wollen,
im  3U  ^gesellschaftlichen,  hieße  jeden  Fortschritt
Keim  ersticken,  denn  der  Zweck  jeder  Erfindung  ist
0  )  der,  dem  Erfinder  durch  eine  konzentrierte  ñr-01
  sleistung  zukünftige  Arbeit  zu  ersparen,  wird  dieses
w  versperrt,  hört  die  Erfindung  einfach  aus.  Der
Mnweis,  daß  auch  jetzt  Menschen  mitunter,  nur  vom
brgeiz  getrieben,  zu  Erfindern  werden,  und  daß  sich
s  in  einer  zukünftigen  idealen  Gesellschaft  einfach
rallgemeinern  würde,  paßt  so  wenig  wie  der  Schluß,
^b'  weil  es  hin  und  wieder  Leute  gibt,  die  für  ihren
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.