unter dem Mittel bleiben, dann wenden sich die Capitalien
ab, fliessen anderen Branchen zu, und die Profite steigen
folglich wieder.
Es versteht sich von selbst, dass trotz dieser, übrigens
vielfach gehemmten, Nivellierungstendenz die von jedem
Unternehmer individuell erzielten Profite erheblich
variieren können; sie können eine phantastische Höhe
erreichen, ebensogut aber auch auf Null, selbst unter
Null reduciert werden. Wie gross indessen der Einfluss
dieser glücklichen oder unglücklichen Zufälle für die begünstigten
oder unterlegenen Capitalisten sein mag, so
bleibt doch wahr, dass, im ganzen genommen, die capitalistische
Classe in ihrer Eigenschaft als Besitzerin der
Productions- und Austauschmittel den von den Handoder
Kopfarbeitern geschaffenen Mehrwert in Form von
Profit mit Beschlag belegt und unter sich aufteilt.
Man müht sich thatsächlich ab, diese Beschlagnahme,
— die der grossen Masse der Arbeiter jedes directe
Interesse an der Steigerung der Productivität der gesellschaftlichen
Arbeit raubt — zu rechtfertigen, indem man
behauptet, die Profite der capitalistischen Classe seien der
Nerv der Production, die notwendige und gerechte Belohnung
für die angelegten Capitalien und die durch die
Leitung der Unternehmungen geleistete Arbeit.
Wir müssen also in kurzen Zügen diese Argumentation
darlegen.