Full text : Die Entwickelung zum Socialismus

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die  Beziehungen  zwischen  dem  Besitzer  und  dem  Besitz
unpersönlicher  und  lockerer.
Ein  belgisches  Journal,  der  Moniteur,  schrieb  einmal:
„Die  alten  Leute  erinnern  sich  noch  der  Zeit,  wo  nur  die
Bewohner  von  Lüttich  und  dem  Hennegau  Kohlenberg  -
werksactien  besassen.  Als  zum  erstenmal  die  Flamländer
solche  Actien  kauften,  erregte  das  allgemeines  Erstaunen.
Seit  der  Zeit  hat  sich  alle  Welt  diesten  Werten  zugewandt, ­
  und  die  Kohlenpapiere  sind  im  Inland  wie  im
Ausland  courantes  Geld.  Mit  den  exotischen  Werten  ist
es  gerade  so.  Es  ist  kaum  15  Jahre  her,  dass  das  Inland ­
  —  übrigens  ohne  Gewinn  —  die  Staats-  und  Schuldpapiere ­
  Südamericas  kaufte,  die  man  vorher  nur  in  Antwerpen ­
  kannte  und  handelte.  Andererseits  hat  sich  Antwerpen ­
  dem  Handel  mit  Industriepapieren  zugewandt,  den
es  vorher  vollkommen  vernachlässigt  hatte.  An  Stelle  zweier
verschiedener  und  häufig  einander  entgegenarbeitender
Märkte,  Antwerpen  und  Brüssel,  haben  wir  heute  nur
noch  einen  einzigen  für  belgisches  Capital.“
Wenn  zwischen  die  Capitalisten  und  die  Arbeiter,  die
für  sie  arbeiten,  ein  Director,  ein  Manager,  der  selbst
Lohnarbeiter  ist  und  unter  dessen  Commando  die  Arbeiter
stehen,  tritt,  dann  hört  jedes  Zusammenarbeiten,  jedej
Zusammenwirken  an  einem  gemeinsamen  Werke  auf.
Die  Trennung  des  Eigentums  und  der  Arbeit  geschieht
ebenso  in  der  Industrie  wie  in  der  Landwirtschaft.  Der
Actionär  als  Actionär  ist  nichts,  als  ein  Geldmann,  der
sein  Geld  mehr  oder  weniger  geschickt,  mehr  oder  weniger
glücklich  anlegt.  Die  Ausbeutung  des  Menschen  durch  den
Menschen  wird  aller  Hüllen  entkleidet,  die  sie  noch  bedeckten, ­
  solange  der  capitalistische  Besitzer  auch  gleichzeitig ­
  Unternehmer  war;  und  wie  der  sagenhafte  Drache
in  seiner  tiefen  Höhle  auf  dem  Rheingold  sitzt,  so  lebt
der  passive  Capitalist,  auf  seinen  Reichtümern  sitzend,  in
fernen  Gegenden,  unbeweglich  und  immer  in  Furcht  vor
            
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