fullscreen: Die deutschen Hypotheken-Aktien-Banken

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dera pro 1870 pro rata teraporis 7 pCt. vertheilt worden waren, seit 
1871 unverändert OV, pCt. 
In dem Berieht pro 1876 der Rheinischen Hypothekenbank in 
Mannheim findet sich die Versicherung niedergelegt, dass die Dar- 
1 eilen nur nach solchen Gegenden gegeben wurden, nach welchen 
die Direktion eine Ueberwachung der Schuldner und Pfandobjektc 
dauernd auszuüben ira Stande war. Das Bestreben der Bankleitung 
ging dahin, auf dem Lande das Annuitätensystera allraälig ein- 
zubUrgern. Bis jetzt hat das Institut verhältnissraässig wenig 
ländliche Hypotheken erworben, nämlich nur 1,160,823 M. gegen 
29,270,397 M. städtische, lieber die Vertheilung des Hypotheken- 
hesitzes wird folgende Auskunft gegeben: Baden 15,773,553 M., 
Pfalz 1,438,507 M., Preussen 11,041,560 M., Hessen 2,100,738 M., 
Eisass 76,862 M 23,243,162 M. von diesen Summen sind Annui 
täten, 7,188,058 M sind kündbare Darlehen. Die badischen Dar 
lehen sind den Kreisen nach folgendermassen spezilizirt : Mannheim 
8,265,254 M., Heidelberg 1,378,322 M., Karlsruhe 3,085,941 M., 
Konstanz 1,916,468 M., die übrigen Kreise mit je einigen Hundert 
tausend Mark oder darunter Wie viel von diesen Hypotheken iin 
Jahre 1876 erworben worden sind, ist aus dem Bericht und Ab 
schluss pro 1876 nicht ersichtlich. Es heisst desfalls nur, dass 
die Summe der 1876 abgelehntcn Darlehcnsgesuchc 26,244,300 M. 
beträgt Aus einer Vergleichung des Bestands per ult. Dezember 
1875 mit jenem von Ende 1876 ergibt sich jedoch, dass im vori 
gen Jahre ein Zugang von etwas über 4 Millionen M. stattfand, 
was, besonders den vorliegenden Anträgen gegenüber, eine sehr 
mässige Zunahme genannt werden muss. An Pfandbriefen waren 
30,255,700 M. gegenüber einem cingezahlten Aktienkaifital von 
2,400,000 M im Umlauf. Das Maximum der Pfandbriefemission 
(ohne die Nothwendigkeit einer Erhöhung des Aktienkapitals) be 
trägt jetzt 60 Millionen M Das Pfandbrief-Disagio wird auf einem 
besonderen Konto gebucht, der dann als Aktivuin in der Bilanz 
erscheint (heuer mit 423,666 M.) und durch die Erträgnisse des 
Pfandbrief-Reservefonds, der ult. Dezember v. J. mit 94,571 M. 
zu Buch stand, sowie durch ausserordentliche Abschreibungen be 
glichen wird. Pro 1876 wurden diesem Fond 20,000 M. als Extra- 
Dotation zugewiesen. Der Gewinn des Jahres 1876 betrug 323,140 M. 
288,130 M. hievon sind der statutenmässigen Vertheilung zu unter-
	        
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