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XXV 1.
Tagesordnung abgesetzt worden ist. Es ist der erste Beweger,
der Ausgangspunkt der jetzt beginnenden 20jährigen Geisteskämpfe.
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Seine Tätigkeit erstreckte es zunächst auf die Bearbeitung
der öffentlichen Meinung. Es verstand meisterhaft, durch eine
geschickte Agitation in das Publikum Bewegung hineinzutragen.
Allenthalben wurden kurze, für den einfachen Mann leicht
verständliche Flugschriften in der Form angenehm unterhaltender
Erzählungen zu Tausenden unter die Menge verteilt. Die
kleinen Bilder mit rührseligen Darstellungen predigten mehr
als dickleibige Bücher das Elend der „middle passage“.
Sodann besorgte sich das Komitee das notwendige Rüstzeug
für die geplante Parlamentskampagne, vor allem genaue
Informationen über die Art und Weise, wie der Handel betrieben
wurde. Unermüdlich reiste Clarkson im Lande umher
und kaufte in Liverpool und Bristol Handschellen, Beinfesseln,
Daumschrauben und sonstige Marterinstrumente, die er bei
seinen Vorträgen in den verschiedenen Städten des Königreiches
als Beweis für die Grausamkeiten des Handels vorzeigte.
Den gröfsten Wert hatten seine Feststellungen über
die ungeheure Sterblichkeit der Neger wie der britischen
Matrosen während der Seefahrt.
Zuletzt bemühte sich das Komitee, Mitglieder des Parlaments
auf seine Seite zu ziehen. Der leitende Minister Pitt,
sowie Fox und Grenville wurden 1788 durch Unterredungen
mit Clarkson, der sie von der Schädlichkeit des Handels überzeugte,
gewonnen (Clarkson, Hist. I, S. 474; Blake, S. 187 ff.).
In allen gröfseren Provinzstädten organisierten sich Zweigkomitees,
die mit dem Hauptkomitee in London in feste Beziehungen
traten. Aus manchem früheren Feinde wurde so
ein Freund der Abolition. Sogar mit dem Ausland pflog man
Verkehr, namentlich mit der Pariser Gesellschaft der „Amis
des Noirs“, welcher die erleuchtetsten Köpfe Frankreichs,
angehörten. Pitt trat damals mit der französischen Regierung
über gemeinsame Abolition in Erfolg versprechende Verhandlungen
, die durch die ausbrechende französische Revolution
unterbrochen wurden (Clarkson, Hist. II, S. 505).
Immer lauter erhob die öffentliche Meinung ihre Stimme
für die Beseitigung der Greuel des Menschenhandels. In
Petitionen und Protestversammlungen gab sich der Wille des
Volkes Ausdruck. Mitte Februar 1788 waren 35 Petitionen
an das Unterhaus eingelaufen; noch mehr wurden erwartet.
Um das Jahr 1788, kann man sagen, hatte die Bewegung ihren
Höhepunkt erreicht. Auch die königliche Familie war von
Petitionen nicht verschont geblieben.
Die allgemeine Stimmung im Lande konnte der Regierung
nicht gleichgültig bleiben. Noch ehe das Parlament sich mit
dem Problem zu befassen Gelegenheit fand, erging die Kabinetts-