fullscreen: Die Theorie des Geldes

45 
Bedarf an Geld. 
des in Rede stehenden Problems überhaupt unmöglich 
zu sein. Indess ist dieser Schluss, zu welchem in der 
That auch dieser und jener Schriftsteller gelangt ist^i), 
doch voreilig und ungerechtfertigt. Man muss nur, um 
zu einem Ziele zu gelangen, von vornherein einen 
ganz anderen Weg einschlagen als den bisherigen. 
Dieser einzuschlagende Weg besteht darin, dass man 
sowohl von den einzelnen Geldstücken (und ihrer 
Wanderschaft durch verschiedene Hände) als von den 
einzelnen Personen oder Volksklassen (und ihren Ein 
nahmen und Ausgaben oder Zahlungen und Einkassi- 
i’ungen) vollkommen abstrahirt, und ausschliesslich den 
Zahlungsprocess selbst in’s Auge fasst, gleichviel durch 
wen oder an wen und mit welchen Geldstücken die 
Zahlungen ausgeführt werden, und dass man ferner bei 
der Fragestellung nicht gleich auf einen ganzen Zeit 
raum, sondern, wenigstens zunächst oder von vorn 
herein, nur auf einen bestimmten Zeitpunkt resp. be 
stimmte Zeitpunkte Bezug nimmt; denn aus dem Um 
stand, dass ein und dasselbe Geldstück, einer Schraube 
21) Zu diesem negativen Ergebniss kommt u. A. W. S.Je- 
vons, Geld und Geldverkehr, p. 345; ,,Ai wird sich nun zeigen, 
dass die frage, wie viel Geld eine Nation bedarf, so vielerlei unbe~ 
kannte Grössen einschliesst, dass sich eine sichere Lösung niemals 
wird erlangen lassen.**
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.