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Einfuhr
1872
1875
1878
1880
1883
1885:
1889:
1890:
1893:
1897:
1900:
1902:
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
(1000 Mk.)
172680
178300
165600
432485
486674
138084
129897
172792
133180
149400
111900
163800
109500
176800
109700
218400
113000
211700
111400
Ausfuhr
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
Rohstoffe
Fabrikate
(1000 Mk.)
80400
91200
111400
341701
361452
40518
226809
44630
253142
32500
242100
33900
265200 '
37 200
321700
45400
352450
44400
386 f00
Aus dieser Tabelle geht zur Genüge hervor, welch bedeutenden
Aufschwung der Drogenhandel im letzten Jahrzehnt
genommen hat. Namentlich auch die Einfuhr ist stark gestiegen,
da die heimische Industrie immer mehr Drogen zur Verarbeitung
bezieht, andererseits aber auch der Verbrauch mit der schnell
gewachsenen Bevölkerungsziffer naturgemäss fortschreitet.
Bei der unendlichen Verschiedenartigkeit der Drogen und
der Kompliziertheit der Zolltarife der verschiedenen Länder
können bezw. sollen die Zollsätze der letzteren hier nicht
reproduziert werden. Bezüglich der meisten Drogen kommt
Deutschland nicht als Produktionsland, sondern nur als Zwischenhandelsland
in Betracht, wobei allerdings die Drogen hier vielfach
erst eine Bearbeitung erfahren.
Der deutsche Drogenhandel ist aber noch viel umfangreicher,
als sich aus der Ein- und Ausfuhrstatistik ersehen
lässt, weil sehr viele Drogen vom deutschen Handel direkt aus
den Produktionsländern oder vom Seehafen, ohne dass sie in
den freien Verkehr gelangten, nach anderen Ländern dirigiert
werden.
Die Handelsverträge haben den Handel mit Drogen wesentlich
gefördert. Besonders sind die Interessenten mit dem
russischen Handelsvertrag zufrieden, der sowohl der Einfuhr,
wie namentlich der Ausfuhr gesicherte Verhältnisse geschaffen