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Deckung, welche zwecks ihrer jederzeitigen Einlösung in der
Bank vorrätig gehalten wird und bekanntlich eine gemischte
ist, da die beiden edlen Metalle zu gleicher Zeit als Unterlage
der emittierten Noten verwendet werden dürfen. Das
Silber kann nur in Form von Münzen serbischen Gepräges
zur Notendeckung benutzt werden, so dass der höchste Silberschatz,
welchen die Bank zu sammeln vermag, durch den Gesamtbetrag
des vom Staate geprägten Silbergeldes gegeben ist,
nach Abzug desjenigen Teiles, den der Verkehr unter allen
Umständen beansprucht und den die Bank infolgedessen nicht
an sich ziehen kann. Da nun der Silbervorrat, welcher auf
diese Weise zusammengebracht werden kann, nicht ausreicht,
um für den ganzen durch die Bank in Umlauf gesetzten
Notenbetrag die vorschriftsmässige Bardeckung abzugeben, so
tritt zum Silbervorrate ergänzend das Gold hinzu. Dieses
letztere Metall hat also eigentlich erst an zweiter Stelle für
die Noteneinlösung Garantie zu bieten; dasselbe kommt infolgedessen
bei einem Silberbestande von nahezu 9 Millionen,
welche das serbische Noteninstitut aufzuweisen pflegt, praktisch
gar nicht in Betracht, so dass die Einlösung der Noten tatsächlich
nur in Silber erfolgt. Nun sind die serbischen Silbermünzen,
aus welchen der Silberbestand der Bank ausschliesslich
gebildet wird, bekanntlich auf Grund eines Wertverhältnisses
zwischen Silber und Gold ausgeprägt worden, welches
sich seitdem zu Ungunsten des Silbers bedeutend verändert
hat. Da die Silberdinare auf diese Weise als unterwertig
geprägte Geldstücke erscheinen, indem sie mit einem Nominalwerte
in Umlauf gehen, welcher ihren Metallwert bei dem gesunkenen
Silberpreise um ein Bedeutendes übertrifft, so stellen
sich dieselben als Kreditmünzen dar und nähern sich als
solche ihrem Wesen nach dem Papiergelde, denn „zwischen
diesem und der metallenen nominalwmrtigen Münze besteht ein
fundamentaler Unterschied nicht.“ 1 ) Weil nun diese Silbermünzen,
welche bekanntlich auf Grund des alten Wertverhältnisses
1 : lö 1 ^ geprägt worden sind, infolge des Preis-')
G. M. Boisscvain. Zur Währungsfrage 1895. S. 14—15.