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') Parlamentsberichte vom Jahre 1897 (Bericht des Finanzministers an
das Parlament).
2 ) Daselbst (Bericht des Finanzausschusses).
andrerseits aber, da Serbien der lateinischen Münzkonvention
nicht beigetreten war, stand ihr Kurs im Auslande stets unter
demjenigen, welchen die Münzen der Vertragsstaaten hatten,
so dass diese beiden Faktore dahin wirkten, dass die serbischen
Goldmünzen eingeschmolzen wurden und daher aus dem Umlaufe
verschwanden.Die neuen Stücke sollten aus dem
Geldvorräte der Nationalbank geprägt werden und denselben
sodann ersetzen; der Geldumlauf Serbiens würde also keine
andere Gestalt angenommen haben, denn das Gold wäre im
Verkehr auch weiterhin in unbedeutender Menge vorhanden
gewesen. Diese Prägung hatte auch nicht eine etwaige
Änderung der Landesvaluta zum Zwecke, sondern man wollte
durch dieselbe bloss zu Goldstücken gelangen, welche das
Bildnis des damals regierenden Königs Alexander tragen
sollten, ihrem Gewichte nach aber den französischen entsprochen
haben würden und infolgedessen von der Spekulation
nicht mehr aus dem Verkehr hätten gezogen werden können. 2 )
2. Das Banknotenwesen.
Einleitendes.
Die serbische Notenbank ist nicht das Produkt einer geschichtlichen
Entwickelung, wie es die Zettelbanken in den
Kulturländern des Westens sind. Das Zettelbankwesen in
diesen Ländern, welche seit der Entdeckung des Seeweges
nach Ostindien am Welthandel den grössten Anteil hatten,
entwickelte sich im Laufe des grossartigen wirtschaftlichen
Fortschrittes dieser Staaten aus den Verhältnissen selbst,
während die entsprechende serbische Anstalt durch Gesetz ins
Leben gerufen wurde und nach Prinzipien verwaltet wird,
welche aus dem Westen einfach herüber genommen wurden,
woselbst dieselben aber von den Banken erst nach langen
Irrungen und auf Grund harter Erfahrungen gewonnen
worden sind.