Full text: Die Schweiz

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Limmatta! 
SurStal 
Fricktal 
überragt vom Schloß Habsburg. Das alte Brücken 
städtchen Brugg ist heute eiu Eisenbahnkno 
tenpunkt; hier treffen die Aaretallinie und die 
Bahn von Bascl-Bözbergtunncl zusammen und füh 
ren durch das Limmatta! nach Zürich weiter (.Kar 
tenbeilage III). Unterher Brugg sind die Mün 
dungsstellen der Reuß und der Limmat, da wo die 
Aare zum Juradurchbruch umbiegt. Beim Dörf 
chen Wind i sch lag auf talbehcrrschcnder Terrasse 
der römische Waffenplatz Vindonissa, dessen Amphi 
theater heute freigelegt ist. 
Die Limmat durchbricht die Lägernkette in einem 
Engtal und schneidet dabei eine wasserführende Kalk 
schicht an; hier treten im Flußbett und am Ufer 
die Thermen zutage, denen Baden seit der Rö 
merzeit den Ruhm als Badeort verdankt. Die Stadt 
<8200 Einwohner) beschäftigt im Maschinenbau 
eine zahlreiche Arbeiterschaft, die teilweise das be 
nachbarte Wett in gen (6000 Einw.) bewohnt. 
Am windgeschützten Südhang der Lägern nnd im 
Quertal der Limmat finden sich vorzügliche Wein- 
lagen. 
Vom Nord fuß der Lägern eilt das kleine Flüß 
chen Surb der Aare zu, in die es bei dem Städtchen 
Klingnau mündet. Die Dörfer Lengnau und 
Endingen im Surbtal tvaren früher stark von 
Juden bewohnt; neuerdings wenden sich die Juden 
als Geschäftsleute mehr den großen Städten zu. 
Oberhalb des Zusammenflusses von Aare und Rhein 
liegen am Rheinufer Koblenz gegenüber der 
Einmündung der badischen Wutach, der einst durch 
seine Messen berühmte Ort Zurzach und das 
Städtchen Kaiser st uh l. 
Das Fricktal leitet Bahnlinie und Straße von 
Basel her zum bequemen Übergang des Bözbergs 
hinauf und ins Aare- und Limmattal hinüber. 
In der Mitte des obstdannrreichen Tales ist F r i cf
	        
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