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Bahnbetriebes angesehen werden kann, wird /in der
Schweiz keineswegs so leichten Schrittes gelöst wie in
anderen Ländern, da die erforderlichen, wenn auch
verhältnismässig geringen Kapitalien für die Schweiz
immerhin enorme Summen bedeuten.
Eine ins Leben gerufene „Schweizerische Studienkommission
für elektrischen Bahnbetrieb“, bestehend
aus namhaften Technikern, Vertretern der Bundesbahnen,
der Gotthardbahn und einzelner Elektrizitätsfirmen,
beschäftigt sich mit der Beschaffung der für
einen Entscheid notwendigen Unterlagen, sowie mit der
Vergleichung und Erörterung der bisher in Europa und
Amerika gewonnenen praktischen Resultate.
Ein ferneres grosses Problem ist die Schiffbarmachung
des Oberrheins und die Einführung der Binnenschiffahrt
auf dem Rhein von Basel ab bergwärts, auf
dem Tessin und auf dem Po. Die Lösung dieses
Problems liegt in der Einrichtung elektrischer Schleppung
a ut den betreffenden Flussläufen. Die an Ort und Stelle
befindlichen Elektrizitätswerke würden damit eine nicht
unwesentlich intensivere Ausnützung erfahren. Die
Herrichtung der genannten Wasserläufe zu Verkehrsstrassen
und die weitere Ausnützung der Elektrizitätswerke
für die Sehleppschiffahrt würde sicher der
schweizerischen Volkswirtschaft neues Leben zuführen.
Zu hoffen ist, dass die Inangriffnahme der nötigen Voiarbeiten
in eine nicht zu ferne Zukunft verschoben wird.