Full text: Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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engeren Zusammenschluss herbeizuführen, um sieh über 
wichtige Punkte zu verständigen und nötigenfalls ge 
meinschaftlich zu handeln. Als derartige, alle Beteiligten 
gleichmässig berührende Angelegenheiten seien z. B. 
nur das Submissionswesen und die in Technikerkreisen 
vielfach erörterte Frage der Honorierung ausgearbeiteter 
Anlage-Projekte, Kostenanschläge usw. erwähnt. 
Soweit Zusammenschlüsse in der Schweiz zustande 
kamen, gingen sie von ausserschweizerischen Firmen aus. 
Neben dem Glühlampenkartelle sind in dieser Hin 
sicht die in späteren Kapiteln zu erwähnenden inter 
nationalen Konventionen der Aluminium-und der Dampf 
turbinenwerke zu nennen. 
Zu dem Glühlampenkartell gehören fast sämtliche 
europäischen Glühlampenfabriken, darunter auch die 
beiden schweizerischen, die Zuger und die Zürcher 
Glühlampenfabrik. Der Verband verdankt seine Ent 
stehung der Einsicht, dass es notwendig sei, dem Sinken 
der Verkaufspreise Einhalt zu tun. Sein Sitz ist Berlin. 
Er verfügt über ein Stammkapital von 1 Million Mark. 
Der Verkauf der Gesamtfabrikation erfolgt durch die 
„Verkaufsstelle vereinigter Glühlampenfabriken G. m. 
b. H.“ — Vor allem sind es folgende Vorteile, die 
durch die Kartellierung der Glühlampenfabriken er 
reicht wurden, und die somit auch den schweizerischen 
Glühlampenfabriken zu Gute kommen: Die Verkaufs 
preise wurden wieder aut ein Niveau zurückgeführt, das 
den Fabriken einen annehmbaren Nutzen lässt; die 
technische Ausgestaltung der 1* abrikate wurde verbessert; 
wenig verbrauchte Lampensorten wurden aus der Fabri 
kation ausgeschaltet; infolge der Fabrikation und des 
Verkaufs im Grossen kann billig eingekauft und die
	        
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