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nützten. Er bemächtigte sich also zuerst der Führer und
dann ohne Blutvergiessen des grossen Forts, das den
Mittelpunkt des ganzen Handels der Nordwester bildete.
Hier verbrachte er den Winter.
Mac Gillivray und die andern gefangenen Nordwester
wurden nach York-Factory gesandt und kehrten von hier
nach Montreal zurück, wo eine grosse Erbitterung gegen
Selkirk entstand. Allgemein sympathisierte man mit den
Nordwestern, und das Verbrechen an Gouverneur Semple
wurde gutgeheissen.
Selkirk nahm unterdessen noch andere Posten des Nordwester:
Michipicoton, Fond du Lac, Lac la Pluie, und
im Frühling 1817 war er zum Weitermarsch bereit.
Die englische Regierung fand es jetzt endlich doch
nötig, sich in die Sache einzumischen. Der Gouvernor-General
von Canada erhielt gemessenen Befehl, dafür zu
sorgen, dass wieder geordnete Verhältnisse einträten und
ein jeder das seine erhielte.
Demgemäss wurde denn auch eine Kommission ausgesandt,
die sich bestrebte, möglichst unparteiisch zu sein
und sich daher bei beiden Teilen verhasst machte. Fort
William wurde nartürlich sogleich den Nordwestern zurückgegeben.
Als Lord Selkirk am Redriver angekommen war, berief
er die bedeutendsten Indianerhäuptlinge der Umgegend
zu sich, und schloss mit ihnen einen Vertrag, gemäss
dem gegen die jährliche Auszahlung von 200 Pfd.
Tabak zu gleichen Teilen an die Assiniboine- und Creeindianer
der Redriverkolonie das Gebiet des Assiniboineund
Redriver überlassen werden sollte.
Die Urkunde wurde unterzeichnet von Selkirk, acht
seiner Offiziere und fünf Indianerhäuptlingen.
Dann sorgte er, dass wieder überall Ordnung in der
Kolonie eintrat und kehrte durch die Vereinigten Staa-