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die Raub- und Plünderungszüge der Weissen in Aufruhr
gebracht, und es war eine allgemeine Unsicherheit im
Lande.
Nur ein energischer Streich, um ein Exempel zu statuieren,
konnte den Ansiedlern vor den Nordwestern Achtung
verschaffen und ihnen somit eine Gewähr des Friedens
geben.
Robertson zögerte nicht, sobald die Gelegenheit sich
bot, diesen Streich zu führen.
Es gelang ihm, Fort Gibraltar zu überrumpeln und
ohne Blutvergiessen einzunehmen. Cameron wurde dabei
gefangen, aber auf das Versprechen hin, sich weiter ruhig
verhalten zu wollen, wieder freigelassen.
Darauf trat denn auch eine gewisse Ruhe in der Umgegend
ein, und Semple begab sich nach dem Westen,
Robertson auf Fort Douglas zurücklassend.
Bald zeigte es sich aber, dass wieder neues im Werke
sei: Robertson erhielt dunkle Nachrichten, dass Cameron
^inen Ueberfall vorbereite. Er beschloss sofort, dem zuvorzukommen,
nahm den Nordwester von neuem gefangen
und liess ihn über York-Factory nach England bringen.
Gibraltar wurde besetzt. Dann wandte er sich südlich
und nahm die Posten der Nordwester am Redriver bis
Pembina weg. Es gelang ihm indessen nicht, auch den
Westen zu säubern, denn Fort Qu’appelle wurde mit genügenden
Streitkräften erfolgreich verteidigt. Das Misslingen
dieses Angriffs wurde verderblich.
Der Kommandant von Qu’appelle, Mac Donnel, (der
Name kehrt auf beiden Seiten öfters wieder) blieb nach
seinem erfolgreichen Widerstand gegen Robertson nicht
untätig. Er fing einen grossen Convoi der Hudsonsbay-Company
mit allen Fellen und Vorräten ab und nahm die
zwei Führer gefangen. Dann rüstete er ein Heer von