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Halfbreeds aus, das sich täglich verstärkte. Mit diesem
rückte er langsam gegen den Redriver vor, die Posten
der Company plündernd. Er trug nichts Geringeres im
Sinne, als mit Hülfe dieser starken Streitmacht das ganze
Redriversettlement zu zerstören.
Im Juni 1816 kehrte Semple nach Fort Douglas zurück,
da ihm die bedrohlichen Rüstungen der Gegner gemeldet
worden waren.
Die Umgegend von Douglas wurde bald unsicher. Verdächtige
Gestalten trieben sich umher, und schliesslich
gewahrte man einen grossen Zug, der seine Richtung
nach dem Fort 'nahm. Semple ging den Feinden mit
zwanzig Mann entgegen und fragte, was sie wollten. „Unser
Fort,” war die in drohendem Tone gegebene Antwort;
zugleich drängten sich die Halfbreeds und Indianer
in ihrer Kriegsbemalung von allen Seiten heran.
Es folgte ein Wortwechsel, und ein vielleicht zufällig
abgegebener Schuss war das Signal zum Angriff. Ehe
eine Verteidigung möglich war, lagen Semple und seine«
Leute erschossen am Boden.
Ein panischer Schrecken ergriff nach dieser Untat
das Fort. Es folgte die Kapitulation, die den 200 Ansiedlern
freien Abzug gewährte, nachdem sie vorher rein
ausgeplündert waren. Die Anführer wurden gefangen genommen
und nach Fort William gebracht. —
Bei Sault St. Marie empfing Lord Sclkirk die erste
Nachricht von dem Unglück. Er war tief erbittert über
die räuberischen Gegner und brach sofort gegen Fort
William auf. Hier lagerte er vor den Toren und forderte
durch einen Unterhändler Freigabe der Gefangenen vom
Redriver. Mac Gillivray, der den Posten kommandierte,
gab nach und liess die Gefangenen frei.
Damit war der Graf aber noch nicht zufrieden, denn
er sah, dass hier Versprechungen und Verträge nichts