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An der Pacifischen Küste, besonders in den Fjorden
Britisch-Columbias lebt der Seeotter; er hat einen sehr
kostbaren Pelz, mit dunkelbraunen, glänzendem Haar.
Von den Bären ist der bekannteste der schwarze, sein
Fell ist dünnledrig und von schöner, glänzender Farbe.
Der 'Grizzlybär ist sehr selten geworden, man trifft ihn
nur noch hier und da in den Rocky - Mountains an. Das
Eisbärfell ist nicht sehr gesucht, man verwendet es nur
zu Decken und Teppichen.
Eichhörnchen sind im ganzen Lande äusserst zahlreich
vorhanden. Audubon zählt nicht weniger als 20 Arten
auf. Sie werden viel gejagt, ihr Fell ist aber nur mässig
gut, und findet allenfalls zu Besätzen und Unterfuttern
Verwendung.
Das eigentliche charakteristische Tier für Canada ist
der Biber. Er ist überall vorhanden, wo Wasser und
Bäume sind. Allerdings hat gegen früher seine Zahl bedeutend
abgenommen, er ist aber noch nicht selten geworden
und liefert noch immer ein sehr gesuchtes und
feines Pelzwerk. Ausserdem wird von ihm noch, heute
allerdings weniger, das Bibergeil, oder Castoreum benutzt,
das bei verschiedenen Krankheiten ein beruhigendes oder
krampfstillendes Mittel sein sollte. Es ist eine grüngelbe,
schleimige Masse, die sich in Drüsenbeuteln am After
befindet.
Als ein „diminutif du Casfor” bezeichnet schon Charlevoix
5 ) mit Recht die Moschusratte. Sie gleicht allerdings
in Aussehen und Gewohnheiten sehr dem Biber. Sie liefert
den Moschus, wie der Biber das Castoreum, ;und
ihr Fell ist ein beliebtes Pelzwerk trotz des Moschusgeruches.
Es ist weich, dauerhaft und trägt sich leicht.
Das canadische Stachelschwein, oder der Urson, kommt
vor vom Atlantischen Ozean bis zum Makenzie. Das Fell
«-) Charlevoix »Journal d’un vogage,“ . . etc, V, Bd. S. 157