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auf beginnende Pelzhandel war sehr einträglich. Der grimmige
Winter wurde gut überstanden, denn man hatte
sich genügend verproviantiert und alle nötigen Vorkehrungen
getroffen. Im Juni des nächsten Jahres segelte
Gillam mit reicher Ladung nach London zurück. Groseilliers
blieb in Fort Charles und betierb den Tauschhandel
weiter, den er als langjähriger Waldläufer wohl
verstand.
Gillam wurde in London mjt Jubel empfangen. Man
sandte ihn sofort zurück und mit ihm fuhr auch Radisson
über.
Die Gesellschaft der Kaufleute in London war erstaunt
über den bedeutenden Erfolg der ersten Reise. Man sah,
dass das Geschäft sich rentierte, und nun war nur noch
ein Schritt weiter zu machen. Der Pelzhandel musste
im Grossen betrieben werden, also war das nächste Ziel
die Gründung einer Aktiengesellschaft und die Erlangung
eines königlichen Freibriefs für den Handel.
Der unermüdliche Prinz Rupert nahm die Sache in
die Hand und erwirkte den 17 Aktionären von Karl II.
das Patent, das die Rechte und Pflichten der Korporation
festsetzte. 16 )
Dieser Freibrief (Charter) ist ein langes Schriftstück,
voll von schwülstigen Redensarten und Wiederholungen;
er trägt das Datum vom 2. Mai 1670. Mit diesem Tage
trat, also die Hudsonsbay - Company ins Leben und hat
16 ) Nachdem die Anfangsgeschichte der Hndsonsbay Company beschrieben
ist, bedarf es wohl keines Beweises mehr, um darzutun,
dass es unrichtig i.t, wenn Nederkorn in seiner Dissertation (D. Geogr.
Bl. Bd. XXII Heft 2 Seite 1 17) behauptet: »was dieee Unternehmungen
(Button James, Gillam u. a.) veranlasst hatte, war die Auffindung
der Nordwestpassage gewesen« und wenn es im »Dictiodary
ot National Biogrophv« [London 1897] im 49. Bd. S. 414(15 heisst:
»In conjunction with the Duke of Albemarie and others he (Rupert)
took up a shame for di-scovering the supposed passage throngh the
great Lakes of Canada to the South-Sea and despatched in Iune
1668 two Ships to Hudsons-Bay for that purpose.« etc.