2e ) Hist, des Voyages S. 642 ff. Willeon I. 98 ff
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eines Forts, zurück, Radisson begab sich ins Innere, um
mit «den Indianern Handel zu treiben. Die Geschichte,
die nun folgt, ist ein richtiger Roman des wilden Westens,
mit Indianerlist, Ueberfällen und sonstigen Abenteuern
genügend ausgestattet. 26 )
Radisson traf auf seiner Fahrt ins Innere zu seinem
Erstaunen, den Sohn des Kapitäns Gillam an, der eben
im Nelsonriver Anker geworfen hatte und sich nun damit
beschäftigte, am Ufer ein Fort zu errichten. Auf
dem Rückmärsche begegnete er einem grossen Schiffe
der Company, dem „Prince Rupert,” das in der Mündung
des Nelsonriver gelandet war, um hier, in der Nähe des
französischen Postens,, ein Fort zu erbauen. Der Kapitän
des „Prince Rupert” war der alte Gillam, mit ihm
war an Bord der Gouverneur des neu zu errichtenden
Forts, Bridgar, Radisson schloss mit ihm einen Vertrag,
beide bauten nun ihre Handelsposten, ohne sich zu belästigen.
Die Company nannte den ihrigen Fort Nelson,
Radisson den französischen Fort Bourbon.
Sobald Radisson seine Leute unter Dach und Fach
gebracht hatte, begann er seine Intrigen. Bei Besuchen
auf dem „Prince Rupert” merkte er wohl, dass man
ihn argwöhnisch beobachtete und nicht das Beste gegen
ihn im Schilde führte. Das war ihm Anlass genug,
sobald als möglich gegen die Engländer vorzugehn. Der
Untergang des „Prince Rupert”, der vom Eise zerdrückt
wurde, bot die passende Gelegenheit. Das englische Detachement
wurde überfallen und das Fort genommen.
Ebenso gelang es Radisson, sich des jungen Gillam und
seiner Leute zu bemächtigen. Da auch die beiden französischen
Schiffe im Eisgänge zerstört wurden, fuhren
Groseilliers und Radisson im Frühjahr des nächsten Jahres
auf dem Schiffe des jungen Gillam nach Quebec zurück.