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nahmen die beiden Gillams und Bridgar ais Gefangene
mit, die englische Mannschaft wurde auf einer Barke
ausgesetzt. In Fort Bourbon blieb der Sohn Groseilliers’
zurück. Der Empfang in Quebec war aber durcD
aus kein freundlicher.
Der Gouveneur befahl, die Gefangenen sofort in Freiheit
zu setzen und das Schiff nach Neuengland zurückzusenden.
Die beiden Abenteurer, die auf eigene Faust
die Engländer bekriegten und womöglich die Franzosen
in einen Krieg mit England stürzen konnten, hatten eine
Bestrafung zu gewärtigen,zudem war La Chesnaye um seine
Schiffe gekommen. Jedenfalls wurde der Boden für
die beiden in Canada zu heiss, und sie machten sich
eiligst davon nach Europa.
Noch eher war Bridgar in England angelangt, sodass
man da den ganzen Sachverhalt erfuhr und zugleich hörte,
dass Radisson in Paris sei. Wenn Radisson sein Wesen
noch weiter trieb, so drohten für die Company die schwersten
Gefahren. Er musste unschädlich gemacht werden.
Wie das a m besten zu erreichen war, wussten die findigen
Engländer wohl: Man liess den englischen Gesandten
in Paris, Lord Preston, sagen, er möge Radisson
veranlassen, wieder in die Dienste der Company zu treten.
Dies geschah auch.
Godey, der Attache Prestons suchte den „Bushranger”
auf und gibt von ihm folgende Schilderung: 27 ) „Radisson
sah aus wie ein Wilder, nicht wie ein Christenmensch.
Sein schwarzes Haar hing in wilden Strähnen über seinen
blossen Nacken und seine Schultern. Seine Gesichtsfarbe
war dunkel und trug die Spuren eines strengen Klimas.
Eine dicke Narbe von dem Tomahawk eines betrunkenen
Indianers verunstaltete seine linke Backe. Er
hatte einen Rock von Marderfellen an und trug an den
,7 ) Nach Willson I, 184.