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zweimal von dem Nordwester Mac Donell geplündert und
der Kommandant misshandelt.
In demselben Jahre wurde Fidler von Churchill mit
18 Mann abgeschickt,um einen Posten bei Isle a la Crosse
zu gründen. Hier hatte er zuerst Erfolg, dann aber kam
Mac Donell mit seinen Leuten und gebrauchte List und
Gewalt, um sich des Handels allein zu bemächtigen. Er
bestahl die Leute der Hudsonsbay-Company und liess
sie, wenn sie sich vor die Tür wagten, gefangen nehmen
und derartig misshandeln, dass sie den Dienst aufsagten
und Fidler seinen Posten aufgeben musste. Im Mai
1806 wurde das Haus eines gewissen Corrigal in der
Nähe von Albany von Nordwestern überfallen und Völlig
ausgeplündert. Corrigal wurde mit dem Tode bedroht,
wenn er Widerstand leisten würde. Ebenso wurde ein
Posten bei Red-Lake ausgeräubert.
Am Reindeerlake hatte die Hudsonsbay-Company einen
Posten in der Nähq des Hauses der Nordwester. Das
wurde ihr verderblich, denn ihre Leute wurden bei einer
Ausfahrt überfallen und ihrer ganzen Jagdbeute beraubt.
Hind, 53 ) schildert jene Zeiten: „Das Land war nun
ein Schauplatz der Fehden und des Blutvergiessens, dazu
kam die Zerstörung des Eigentums, die Demoralisation
der Indianer und der Ruin des Pelzhandels. Infolge dieser
Streitigkeiten litt die Company so, dass sie seit 1800
nur noch 40/0 Dividenden bezahlen konnte, von 1808 bis
1815 überhaupt nichts, und von da bis 1821 wieder 4°/o.”
Die Aktien fielen, und einzelne Partner schieden bereits
aus, die Continentalsperre, die Napoleon über England
verhängt hatte, dauerte fort, und 1809 sah sich die Gesellschaft
schliesslich genötigt,eine Petition an die „Chancellors
of exchequer” zu richten zur Liebersendung an
die „Lords of Treasury” und um Verringerung des Zolls
53 ) Hind, Assiniboine and Sas katchewan-Expedition Bd. II. S. 207.