fullscreen : Nationale Bodenreform

Not und Arbeitlosigkeit bei immer schneller steigender Gütererzeugungfähigkeit
 und also überflußmöglichkeit findet seine Erklärung.
Als Mittel sind ins Auge gefaßt: Verstaatlichung oder Kommunalisierung
 des Grund und Bodens oder der Grundrente.
Als zun ächst zu ver wir klichende Forderungen
gelten d em Bunde:
1) die Unv eräußerlichkeit und tuntlichfte Vermehrung
 des j eß ig en Sta at3s- un d G eme in -
d e g run d b e si tz e s;
2) eine ge eignete komm un ale Besteuerung des
vom Besitzer nicht erzeugten Wertzuwachs es
d e s Bo d en 3;
3) d ie Bes eitig ung des privaten Pfandrechts
auf Grund un d Boden.
§ 2.
Der Sitz des Bundes ist B e r l i n. Organ des Bundes ist die
Wochenschrift „F r e i L an d“.
§ 3.
Der Bund wirbt Freunde für seine Bestrebun -
bungen in allen politischen Parteien und in
allen Ständen und gewährt jedem. Deutschen
Aufnahme, der sich im Besit der bürgerlichen
E hrenrechte befindet und die gegenwärtigen
Satzungen anerkenn t.*)
m
Programm
ces deutschen Bunces für Boclenbelitzreform.
Beschlossen in der 4. Hauptversammlung in Berlin
am 12. Oktober 1891.
§ 1.
) des Bundes ist die öffentliche Meinung
über das verwerfliche des privaten Eigentums
 an Grund und Boden als der eigentlichen
DT ) geitfchrift Frei Land 1890 Nr. 22.

Lr
426
            
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