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Zum Vorsitzenden wurde Dr. Landgraf, zu dessen Stellvertreter
Moser und zum Schriftführer Rüger erwählt.
Die Anwesenheitsliste zeigte die nachstehend mitgetheilte Betheiligung auf:
1. E. O. Moser, Stuttgart.
2. E. Guth & Birnbaum, Dresden.
B. H. Vogel, in Firma: Hartwig & Vogel in Dresden.
4. W. A. H a u s w a l d t, in Firma: Joh. Gottl. Hauswaldt, Magdeburg.
5. Eugen Bielefeld, in Firma: C. G. Gandig Nachfolger, Leipzig.
6. Paul Lobeck, in Firma: Lobeck & Co., Dresden.
7. Louis Aulhorn, in Firma: C. C. Petzold & Aulhorn, Dresden.
8. Johs. Sydow, in Firma: F. W. G. Schreiber, Berlin.
9. I. M. Ronnenberg, Wernigerode.
10. Gebr. Eichberg, Darmstadt.
11. B. Sprengel, in Firma: B. Sprengel & Co., Hannover.
12. Hugo Lohmann, in Firma: Neugebauer & Lohmauu, Emmerich.
13. Otto Rüger, Lockwitzgrund bei Dresden.
14. Albert N. Stollwerck, in Firma: Gebr. Stollwerck, Köln.
15. L. Sch aal, in Firma: L. Schaal & Co., Straßburg i. E.
16. W. Beyer in Hanau.
17. L. Buder, in Firma: Joh. Philipp Wagner & Co. in Mainz.
18. Carl Wagner, in Firma: Wilh. Roth jr. in Stuttgart.
19. A. Pobuda, in Firma: Starker & Pobuda in Stuttgart.
20. Gebr. de Giorgi, Frankfurt am Main.
21. G. Weiß, in Firma: G. A. Weiß, Stuttgart.
22. H. Waldbaur, in Firma: Gebr. Waldbaur, Stuttgart.
23. Gg. Ottinger, 71. p. Stängel & Ziller, Stuttgart.
24. A. Hultsch, in Firma: Th. Hantle, München.
25. Carl Peilert, in Firma: Peikert & Co., Wernigerode.
Es war selbstverständlich, daß man zuerst die wichtigste der Tages
fragen,
die Zollfrage,
zur Berathung brachte. Jedenfalls ist es erfreulich, nach Verlauf von fast
25 Jahren feststellen zu können, daß man sich damals ein vollständig
richtiges Bild über das, was noth that, gemacht hat und daß wir nichts
von dem zu widerrufen haben, was dereinst beschlossen wurde. Dem Ver
band ist vielmehr eine unausgesetzte Thätigkeit daraus erwachsen, um die
bei seiner Gründung sich gesteckten Ziele zu erreichen und weiter auszubauen.
In der Zollfrage wurden sechs Resolutionen gefaßt, wovon Nr. 1
wörtlich lautet:
„Eine nur einigermaßen lebensfähige Entwicklung der deutschen
Chokvladen-Jndustrie ist in erster Linie von der zollpolitischen
Behandlung ihres Rohproduktes Kakao beziehentlich der Kakao-
Präparate abhängig."