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zu verstehen, wie sie sich im Laufe von 150 Jahren entwickelt
hat. Um das Jahr 1760 wurden die ersten Arbeitsmaschinen,
nach 1785 die ersten Kraftmaschinen zum Ersatz der Menschenarbeit
herangezogen. Aber nicht nur die Produkte, auch die
Maschinen selbst mussten ja mit Maschinen gemacht werden.
Doch in den Zeiten des Überganges mussten die unheilvollen
Wirkungen auf die Einzelnen die Wohltaten für die Gesamtheit
trüben. Zwar muss der heutige Spezialist von Jugend auf mehr
auf einen Berufswechsel vorbereitet sein, aber er findet bei der
Vielseitigkeit der Berufe eher Aufnahme in einem verwandten und
die vorhandenen Reserven an Frauen und Kindern sind auch beschränkter.
Aber obgleich auch noch heute schwere Übelstände
mit der Verdrängung gelernter durch ungelernte Arbeiter Zusammenhängen,
weiss der gebildete Arbeiter doch zu gut, dass
er ohne weitere Fortschritte im Maschinenwesen bald auf einen
toten Punkt kommen würde. Er verlangt also nicht Verhinderung,
sondern Regelung des Übergangs zu neuen Maschinen. Und dieser
soll nicht nur dem Unternehmer, sondern ebenso direkt ihm selbst
zugute kommen.
Ohne Rücksicht auf die Zunahme von Stellen und Arbeitsbedarf
ist jedenfalls jede einzelne Arbeitskraft heute wirtschaftlicher
ausgenutzt als je. Aber der grössere Effekt entschädigt den
einzelnen Arbeiter, der seinen Posten verloren hat, nicht ebensowenig
die Verbilligung der Preise. Der Unternehmer, von dem man eine
Verkürzung der Arbeitszeit verlangt, ersucht häufig um eine Frist
zur entsprechenden Anpassung seines Geschäftes, und die Gewerkschaften
erkennen die Notwendigkeit langsamer Entwicklung
bei ihm an; dafür könnte ihm aber auch die Pflicht zufallen,
diejenigen Betriebsänderungen allmählich vorzunehmen, an die sich
die Arbeiterschaft nicht plötzlich anpassen kann.
Ehemals war das Werkzeug Eigentum des Arbeiters und
eine Verbesserung desselben gereichte ihm zum persönlichen Vorteil.
Die Maschine ist eine Vergrösserung und Kombinierung von
Werkzeugen, die ihres Umfangs und der Kosten wegen nicht mehr
in Händen des Arbeiters sind. Die Mehrheit der Gewerkschaftler
steht nicht auf dem Standpunkt der Sozialisten, diese Maschinen
sollten den Unternehmern genommen und der Gesamtheit der Arbeiter
zurückgegeben werden, aber sie wünschen einen Anteil
am Nutzen einer neuen Maschine in Form erhöhter Löhne oder
verringerter Arbeitszeit. Die Behauptung der Unternehmer, der