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ganze Vorteil werde durch die Verbilligung der Produkte wieder
ausgeglichen, beruhigt den Argwohn der Arbeiter gegenüber ähnlichen
Versprechungen nicht; wenn der Wettbewerb den durch
die Hände des Unternehmers fliessenden Nutzen einer neuen
Maschine so gut verteilt, warum nicht ebenso gut den, der durch
die des Arbeiters geht.
Derjenige, der eine Maschine kauft, hat doch nicht das Hecht
auf den gesamten Nutzeffekt, den dieselbe mit Hilfe des Mannes
hervorbringen kann, der sie bedient; und derjenige, der sich von
der Maschine zu einer bestimmten Sache benutzen lässt, sollte
dafür ebenso gut bezahlt werden, wie man dem Erfinder für sein
Patent hat zahlen müssen. Wie die Maschine nicht nur das Eigentum
des Erfinders ist, sondern auch der Gesellschaft, deren Untersuchungen
die Erfindung ermöglichten, sodass der eine seine
Patenterträge, die andere die billigeren Produkte erhält, so
müssen sich Unternehmer und Arbeiter in den Vorteil des Betriebes
teilen nach kooperativen Grundsätzen.
Wo in der Vergangenheit Gewerkschaften sich gegen neue
Maschinen gesträubt haben, da haben sie nur die Konkurrenz der
nichtorganisierten Betriebe gestärkt. Eine Kontrolle über die
neuen Maschinen aber haben die englischen wie die amerikanischen
Gewerkschaften recht wohl erreicht. So hat die Typografia die
Setzmaschinen (Linotype) in ihrer Hand behalten und dadurch
mehr Vorteile erreicht, als je durch einen Streik.
Ja die Feinde haben sogar von der Torheit der Gewerkschaften
gesprochen, die durch Erhöhung der Arbeitslöhne den
Ersatz von Menschen durch Maschinen erreichten. In keinem
Lande ist die Anwendung von Maschinen so ausgedehnt, wie in
den beiden Heimatsländern der Gewerkschaftsbewegung, und selbst
Streiks haben oft zur augenblicklichen Neuanschaffung von
Maschinen geführt. In den organisierten Betrieben wird man
meist die besten Maschinen finden, da die Arbeiter anerkennen,
dass man bei hohen Löhnen die Konkurrenz nur durch die modernsten
Einrichtungen aushalten kann.