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einigungen der Holzgewerbe einerseits und der Metallindustrie,
einschliesslich Klempner, Kohrdichter und Lederarbeiter andererseits
sollten diesen Weg baldigst beschreiten. Der Amalgamierung
der 5 bestehenden nationalen Vereinigungen im Holzgewerbe
und noch mehrer in der Metallindustrie stellen sich einige Hindernisse
in den Weg, so vor allem die Gefahr für die kleineren, im
Bunde von den grösseren überstimmt zu werden, aber in solchen
Industriezweigen wird die Grossgewerkschaft schliesslich doch
durchdringen.
In diesen unvermeidlichen inneren Streitigkeiten sollen nun
aber die Vereinigungen Unternehmer und Publikum möglichst aus
dem Spiel lassen. Der amerikanische Arbeiterbund hat zur Beilegung*
solcher Konflikte schon viel getan und muss in dieser
Richtung noch dadurch gekräftigt werden, dass den technischen
Schiedskomitees endgültige Entscheidungsautorität gegeben wird.
So lange man bei inneren Streitigkeiten zum Streik drängt und die
Unternehmer durch dieselben schikaniert, kann man auf eine
dauernde Stärkung der Organisationen nicht hoffen.
32. KAPITEL.
Das Verhalten gegenüber Nichtorganisierten.
In grosse Erregung kommen Unternehmer, Presse und
Publikum oft über die Weigerung von Gewerkschaftlern, zusammen
mit Nichtorganisierten zu arbeiten. 1 ) Die Unternehmer fühlen
diesen Eingriff in ihr Bestimmungsrecht über das Geschäft
empfindlich, und ein grosser Teil des Publikums glaubt, dadurch
*) Der Kampf wird unter dem Schlagwort der „Anstellungsfreiheit“ (open
shop im Gegensatz zum closed skop, in dem nur Unorganisierte arbeiten) besonders
in San Franzisko seit Jahren aufs heftigste unter grosser Anteilnahme des
Publikums geführt. Diese Stadt ist bekanntlich die einzige, welche einen Gewerkschaftsmann
(Schmitz von der Musikantengewerkschaft) zum Bürgermeister
hat. Die Bürgervereinigungen (citizens alliance) haben seit dem Jahre 1903
im ganzen Lande den Kampf gegen die Organisationen unter dieser Fahne aufgenommen.
Ter Übersetzer.
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