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Wohnungs Verhältnisse haben, als die Männer und daher eher
geeignet waren, Anhänger für die Genossenschaft zu gewinnen.
In den Versammlungen wurden die Ziele der Genossenschaft
und die Wege, auf denen diese erreicht werden sollten, aus
einandergesetzt und etwaige Zweifel und Fragen, die in der
Versammlung geäußert wurden, beigelegt und beantwortet.
Auch in anderen Vereinen, wie Handwerkervereinen, Gewerk
vereinen, Mietervereinen usw. wurden Vorträge gehalten, um
Anhänger für die Genossenschaft zu gewinnen.
Die Zahl der Mitglieder stieg schon im ersten Jahre be- _ ~''
deutend infolge eines Erlasses des Ministers für öffentliche
Arbeiten vom 2. August 1892. In diesem Erlaß wurde die
Gründung von Baugenossenschaften bezw. der Anschluß an
bereits bestehende derartige Vereinigungen unter den Beamten
und Arbeitern der Staatseisenbahnverwaltung in Anregung
gebracht und genehmigt, daß aus den Beständen der Eisen
bahnarbeiter-Pensionskasse Kapitalien zu mäßigem Zinsfuß an
solche Baugenossenschaften ausgeliehen werden dürften. Um
die Eisenbahnarbeiter für den Spar- und Bauverein zu ge
winnen, wurde eine Versammlung einberufen, in der die
Arbeiterschaft der acht in Berlin vorhandenen königlichen
Eisenbahnwerkstätteu durch Mitglieder ihrer Arbeiteraus- I
Schüsse vertreten waren. So gelang es gleich von Anfang
an, die Eisenbahnarbeiter in immer größerer Zahl heran :
zuziehen.
In der Abfassung der Statuten und in der Einrichtung
der Verwaltung lehnte man sich eng an das in Hannover
gegebene Vorbild an.
Am 9. März 1892 wurde der Berliner Spar- und Bau
verein als eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht
in das Genossenschaftsregister eingetragen. Damit war der
Gründungsvorgang zu einem glücklichen Ende gebracht.
II.
Die Organisation des Vereins.
Die Organe des Vereins sind der Vorstand, der Auf
sichtsrat und die Generalversammlung. Nach den Statuten
soll der Vorstand aus fünf Mitgliedern bestehen, welche vom