Full text : Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein

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der  voll  eingezahlten  Geschäftsanteile  abziehen,  so  erhalten
wir  für  die  Jahre  1898—1901  folgende  Zahlen:
94,  101,  109,  121,  141  und  148,
die  also  fast  mit  den  oben  aufgeführten  Summen  der  vier
Gruppen  der  wohlhabenden  Mitglieder  übereinstimmen.
In  den  einzelnen  Jahren  wurden  Wohnungen  im  folgenden
Umfange  fertiggestellt:
Jahre  .  .  .  1894  1895  1896  1897  1898
Wohnungen  .  43  86  86.  166  227
Jahre  .  .  .  1899  1900  '  1901  1902
Wohnungen  .  227  348  348  348
Im  Jahre  1902  stehen  demnach  2428  Wohnungsbedürftige
348  Wohnungen  gegenüber.  Es  konnten  also  nur  14^  dieser
Wohnungsbedürftigen  eine  Wohnung  erhalten,  während  86  %
in  dieser  Beziehung  leer  ausgingen.  Es  sind  sicher  unter
86  %  eine  große  Anzahl  junger  Leute,  die  kein  dringendes
Bedürfnis  nach  einer  Wohnung  haben,  die  aber  vielleicht
heiraten  würden,  sobald  sie  eine  solche  erhalten  können.
Außerdem  ist  anzunehmen,  daß  einzelne  unselbständige
Familienglieder,  die  in  den  Genossenschaftshäusern  wohnen,
auch  Mitglieder  des  Vereins  sind,  sodaß  der  Prozentsatz
der  nicht  befriedigten  Genossen  wohl  um  etwas  herabzusetzen ­
  wäre.
Die  Gruppe  No.  1,  die  der  Arbeiter,  können  wir  nach
den  vorhandenen  Geschäftsberichten  für  die  Jahre  1897  bis
1902  wieder  in  einige  Unterabteilungen  zerlegen.  Es  geschieht
dies  in  folgender  Tabelle:

Arbeiter:

1897

1898

1899

1900

1901

1902

Arbeiter  der  Preufsischen  Staats-Eisenbahnverwaltung
  .  .  .

173

158

154

168

292

297

Buchdrucker

56

70

97

149

184

183

Steindrucker

42

46

65

94

135

137

Arbeiterinnen

14

27

34

45

54

57

Sonstige

331

382

447

847

1117

1135
            
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