von h = 19 X 2 = 38 mm zu rechnen, Hätte ich hier nur mit 10 cm
Breite zu rechnen, so würde ich meine Arbeitsbreite von 10 cm ver-
folgen bis zu dem Schnitte mit den Strahlen, und finde hier einmal
D = 6,0 jedoch schon im Nutzkegel, müßte also erstens mit einem
Farbverlust h arbeiten und bin außerdem an der wirtschaftlichen
Drosselgrenze, Da man nach Möglichkeit nur in Übungsfällen
mit großer Drosselung arbeiten soll, ist es in diesem Falle ange-
brachter, mit D — 2,5 zu arbeiten, wo ich mit voller Öffnung arbeiten
kann, da ich nur einen Farbverlust von h,=5X2= 10mm habe,
welcher gar nicht ins Gewicht fällt. An Hand des Diagramms ist
also ersichtlich, daß man völlig farbverlustfrei bei richtiger Wahl der
Düse arbeiten kann. Da die Anschaffungskosten einer Düse sehr ge-
fo 5 3 Atm. Lackkonzistens 1.2 ;
#8 D = Düsenbohrung u
' - = Nutzkegel .
"6: - = Arbeitskegel
@ = Eigenilicher Streukegel 70
2 7
VO . ;
5 & ; 8
)
;
6
_ Arbeitsentfernung in cm <
le 5 7 GE UM N 0 A
Abb. 41
ring sind, ist es also ratsam, sich zu einer Pistole mehrere Düsen-
einsatzköpfe zu beschaffen, So wie im Maschinenbau die Laufzeiten
an dem zu bearbeitenden Werkstück nach Lauflänge, Vorschub. und
Umdrehungszahl bei einer bestimmten Schnittgeschwindigkeit er-
rechnet werden, kann man dies auch bei Farbspritzarbeiten machen.
Die Formel zur Errechnung der reinen Laufzeit lautet:
- I Lauflänge
eine Dale T = nes Umdrehungszahl der Arbeitsspindel
x Vorschub pro Spindelumdrehung
Wie weit ist es möglich, diese Formel für die Spritzerei in Anwen-
dung zu bringen? Zur Beantwortung dieser Frage ist es nötig, sich
die Funktion der Pistole sowie 'die Einteilung des Farbstrahles genau
vor Augen zu führen. Auch hier haben wir es mit einer Leis tung
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