Full text: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Börse in Wien, dem Schatzamt in Wien, Mörtel mischenden 
österreichischen Frauen, der Bank von Italien in Rom, dem 
österreichisch-ungarischen Minister des Auswärtigen Grafen 
Goluchowsky, dem früheren ungarischen Premier-Minister 
Coloman Szell, dem Reichsbank-Direktor Dr. Koch, den 
Hamburger Docks, der Bank von England in London und der 
— „Handelsüberflutung Europas durch Amerika“ bestünde. 
Nachdem die Artikel-Reihe in „Scribners Magazine“ abge 
schlossen war, ließ Herr Vanderlip späterhin einen Sonder 
abdruck veranstalten, dem die gleichen Bilderchen und 
noch mehr davon — zumeist selbsthergestellte Kodak-Auf 
nahmen — eingefügt waren, und den die City Bank vor 
nehmlich an ihre Freunde und an ihre Klientel zur Ver 
sendung brachte. Der Verfasser schildert in unterhaltsamem 
Plauderton die Eindrücke, die er auf einer Reise durch 
Europa im Jahre 1901 gewonnen hat, Eindrücke, die in ihm 
die Überzeugung gefestigt haben, daß die überreichen Boden- 
und Erd-Produkte und die Industrie-Erzeugnisse der Ver 
einigten Staaten in die ganze Welt eindringen und sie 
beherrschend überfluten werden — „dank der Überlegenheit 
der amerikanischen Arbeiterschaft, des allgemeineren Ge 
brauchs von Maschinen, der niedrigeren Steuern, der 
geringen militärischen Belastung, der Homogenität des 
Volkes, der großen Ausdehnung des heimischen Marktes 
und des für industrielle Unternehmungen so außerordent 
lich geschärften Sinnes.“ Man wird viele der angeführten 
Vorzüge, auf die sich der amerikanische Wettbewerb 
stützt, bedingungslos anerkennen müssen, ohne überall 
zu den Schlußfolgerungen des Herrn Vanderlip zu ge 
langen. Eine vertiefte Behandlung des Stoffes hat er im 
übrigen wohl kaum beabsichtigt. Manches erweckt viel 
mehr den Eindruck, als ob es mit Vorbedacht humoristisch 
gewürzt sei. Wenn der Verfasser z. B. sagt: „Amerika hat
	        
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