einigten Staaten sind die finanziellen und sonstigen Lücken
der Milliarden-Unternehmungen anscheinend ohneBedeutung.
Alles, was Herr Vanderlip von den amerikanischen Trusts
sagt, beschränkt sich auf die folgende Redewendung: „Es ist
möglich, daß die von diesem russischen Staatsmann (gemeint
ist der frühere russische Finanzminister Herr von Witte) so
hoch geschätzte Einmütigkeit der Bestrebungen in gewissem
Grade sich durch diejenigen Kombinationen erreichen lassen
wird, die wir »Trusts« nennen, welche einen großen Einfluß auf
verschiedenen Gebieten üben, und die in dem kommerziellen
Wettkampfe ihr volles Gewicht in die Wagschale werfen
können.“ Und dieser Redewendung wird unter Verkennung
des Tatsächlichen der Satz angefügt: „Europäische
Volkswirte und industrielle Führer sind zweifellos
durch die Vorteile, welche wir durch diese großen
Trusts erreichen, mehr beunruhigt als durch irgendwelche
andere Chancen zu unseren Gunsten!“ Auch mancherlei
anderes in der kleinen Schrift verlangte, abgesehen von
Richtigstellung statistischer Zahlen, entschiedene Zurückweisung.
Eine einzige, geradezu gehässige Bemerkung greife
ich heraus. Es heißt wörtlich: „Aus allen Teilen Europas
kommen beständig Deputationen von technischen Sachverständigen
nach den Vereinigten Staaten, die sich unsere
Gutmütigkeit und Gastfreundschaft zunutze machen. Sie
loben unsere Maschinen und fertigen Zeichnungen davon
an; sie schmeicheln unserm Stolz, indem sie unsere
Methoden lobend anerkennen, und sie machen sich ausführliche
Notizen. Und die Resultate machen sich bereits
in beinahe allen europäischen Fabriken bemerkbar.“ Diese
Beschuldigung, die natürlich Deutschland mit einschließt,
richtet sich von selbst. Ähnliches ist sogar von den
gelbsten Journalen der Jingo-Presse unserm Gewerbefleiß
noch nicht zur Last gelegt worden. Und Herr Vanderlip