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es ruht auf einem solchen Stück ebenderselbe Stückzoll von
nur 50 Pfg. wie auf dem allerbilligsten Filzhut; ein
Panamahut (Pos. 6416), der wegen seines feinen Ge
flechts zu irgendeinem hohen Phantasiepreise (nicht selten
100 Mark und mehr) von seinem Träger erstanden wurde,
figuriert in der Handelsstatistik grob mit einem Werte
von 3 Mark und erbringt an Zoll auch nur genau so
wenig wie der geringwertigste Hut derselben Tarifposition
aus irgendeinem gewöhnlichen Flechtstoffe, Kork oder Leder
(30 Pfg. für das Stück nach dem Generaltarife, 10 Pfg.
nach dem Konventionaltarife).
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Nach diesem die handelsstatistischen Werte betreffenden
Vorbehalte möchten wir auf den volkswirtschaftlichen
Satz früherer Zeiten zurückkommen, daß der Lurus in
Deutschland zu wenig vorgedrungen sei, um Handels
oder finanzpolitisch anders denn als Bagatelle behandelt
werden zu können. Gewiß, auch nur eine oberflächliche
Annäherungsstatistik fehlt uns, um das Wichtigste fest
stellen zu können, um auch nur ahnend ermessen zu
können, wie gewaltig der Wert der im Inland erzeugten
Bedarfsobjekte des Lurusverbrauchs ist. Tastend nur
können wir gewisse Anzeichen hierfür finden, müssen aus
der Statistik des Einfuhrhandels bunte Einzelheiten heraus
greifen, die uns andeutungsweise ein Bild geben, wie
groß und verbreitet schon die Neigung zu regelmäßig
wiederkehrender Beschaffung kostspieliger Eebrauchsgüter,